Immekath l Zu einer festen Größe im Kulturkalender der Region hat sich der Musiksommer in der Immekather Kirche entwickelt. Nach der erfolgreichen Premiere der Reihe 2015 und der Fortsetzung im vergangenen Jahr wird es jetzt die dritte Ausgabe geben. Zu vier Veranstaltungen lädt die Kulturkirche Altmark zwischen Mai und September ein. Das Programm steht bereits, wie die Organisatoren informierten. Geboten wird viel Abwechslung, das Programm ist wie bereits in den Vorjahren bunt gemischt: Bei Kammerspiel, Orgelklängen, Vokalgesang und skandinavischer Folkmusik dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Den Auftakt zum neuen Musiksommer macht am 28. Mai die Berlinerin Elisabeth Haug. „Die Tischreden der Katharina Luther“ heißt das Kammerspiel, das in der Immekather Kirche aufgeführt wird. Begleitet wird das Stück, in dem Katharina von Bora aus dem Schatten ihres berühmten Ehemannes heraustritt, von Gitarrenklängen, wie es in der Ankündigung heißt.

Bekannte Gesichter weihen die Orgel ein

Vokalgesang der Extraklasse wird hingegen für die zweite Veranstaltung versprochen, die für den 2. Juli geplant ist. Zu Gast ist an diesem Tag das Gesangsquartett „Viertuos“ um den Tenor Jens Schmiedeke. Die vier männlichen Mitglieder der Gruppe sind Opernsänger aus Leidenschaft, die ihre Zuhörer auf eine musikalische Reise durch die Kontinente, Genres und Zeiten entführen wollen, wie es in der Ankündigung für den Auftritt heißt. Zu hören gibt es neue und alte Titel, das Repertoire ist breit gefächert: Vom schlichten Volkslied bis hin zu Liedern der Gruppe „Die Prinzen“, vom Kirchenpsalm bis zum Trinklied reicht die musikalische Bandbreite, heißt es weiter. Garniert wird alles mit reichlich Witz und einem Augenzwinkern, werden die Zuhörer auf den Auftritt des Quartetts neugierig gemacht.

Bekannte Gesichter gibt es in der Kirche am 13. August zu sehen: Der Trompeter Alexander Pfeifer und der Organist Frank Zimpel sorgten bereits im vergangenen Jahr bei ihrem Auftritt in Immekath für Begeisterung bei den Zuhörern. Dabei spielte das Duo auch auf der damals noch restaurierungsbedürftigen Kirchenorgel. Diese hatten die Musiker vor ihrem Auftritt sogar noch notdürftig repariert. Zurzeit wird die Orgel von Fachleuten restauriert. Bis zum Sommer sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Eingeweiht wird das Instrument dann bei dem Festkonzert, das Pfeifer und Zimpel im August gestalten werden und bei dem sie zeigen wollen, was in der August-Troch-Orgel steckt.

Skandinavische Folkmusik erklingt zum Abschluss der diesjährigen Reihe am 10. September. „Huldrelokkk“, also der Lockruf der Trollfrau, nennt sich das Frauentrio, zu dem Kerstin Blodig, Mia Gunberg Ådin und Liv Vester Larsen gehören. Zu erleben sind sie beim letzten Konzert des Musiksommers. Gemeinsam präsentieren die drei Damen die ganze Bandbreite der Folkmusik aus Norwegen, Schweden und Dänemark, ist in der Ankündigung zu lesen. Betörender dreistimmiger Gesang, zwei virtuose Fiedeln und eine groovige Gitarre – all das zeichnet „Huldrelokkk“ aus.