Klötze l Der größte Teil der Sommerferien in Sachsen-Anhalt ist vorbei, heute in einer Woche ist der letzte schulfreie Tag. Danach beginnt der Unterricht auch in der Einheitsgemeinde Stadt Klötze für viele Kinder und Jugendliche. Dann dürfte es auf den Straßen vor den Schulen in Klötze, Kusey und Kunrau wieder voller werden. Autofahrer sollten deshalb besonders aufmerksam sein. Daran werden sie mithilfe von Bannern erinnert, die jetzt im Gebiet der Stadt Klötze hängen.

Eines wurde am gestrigen Dienstag am Zaun der Klötzer Kita Zinnbergzwerge angebracht. Diese Aufgabe übernahmen der Regionalbereichsbeamte Michael Pleuß sowie Doreen Kadner und Dieter Otte von der Klötzer Stadtwirtschaft. Insgesamt drei solcher Banner werden in der Purnitzstadt aufgehängt. Zudem sollen solche Schriftbänder auch in Kusey und Kunrau, in diesen Orten der Einheitsgemeinde gibt es ebenfalls Grundschulen, die Autofahrer zur Achtsamkeit aufrufen.

Überweg nicht beachten kann teuer werden

Die Polizei zeichne für die Präventionsaktion vor dem Schulbeginn verantwortlich, sagte Hauptkommissar Michael Pleuß. Anfang September würden die Banner in der Regel wieder abgenommen.

Besonders werde die Polizei am Montag nach der Einschulung, die am 17. August stattfindet, gefordert sein. Denn dann würden sich die Erstklässler erstmals auf den Weg zur Schule machen. Beamte würden in der ersten Zeit an den Schulen vor Ort sein, es werde ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet. Der Messwagen komme zum Einsatz.

Sind mehr Autos und Schüler unterwegs, kann der Überblick schon einmal verloren gehen. Als Beispiel nannte Pleuß den Zebrastreifen in der Straße der Jugend in Klötze, an der die Grund- und die Sekundarschule stehen. Gerade nachmittags werde der Überweg, der Fußgängern das Wechseln der Straßenseite ermöglichen soll, von einigen Autofahrern nicht wahrgenommen. Die Polizei habe schon einschreiten müssen, als jemand den Zebrastreifen betreten habe und ein Auto trotzdem noch durchgefahren sei. „Die Fahrer nehmen wir uns zur Brust“, so Pleuß. 80 Euro müsse der Fahrer dann zahlen, bei Gefährdung seien es 100 Euro, wie es hieß.

Mit Kindern Schwulweg üben

Eltern rät Michael Pleuß, mit ihren Kindern den Schulweg zu üben. Wer den Nachwuchs mit dem Auto zu einer der Klötzer Schulen fahre, sollte einen der Parkplätze nutzen, von denen es genügend in dem Bereich gebe. Die letzten Meter bis zur Schule sollte man laufen. So könnten die Kinder lernen, wo etwa ein Zebrastreifen ist. „Den Schulweg zu kennen, ist wichtig“, betonte Pleuß.