Klötze l Wenn in knapp vier Wochen in Sachsen-Anhalt die Sommerferien beginnen, wird nicht gleich in allen Klötzer Schulgebäuden Ruhe einkehren. Denn vor der ehemaligen Zinnbergschule, in der bis Juli 2015 Schüler mit Lernschwächen unterrichtet worden sind, und die seitdem leer stand, werden mit Beginn der großen Ferien die Umzugswagen vorfahren. Sie bringen Tische, Stühle, Schränke und anderes mehr. Denn mit Beginn des kommenden Schuljahres wird die Beetzendorfer Sekundarschule das Gebäude in der Straße der Jugend als Ausweichobjekt nutzen, während die Schule in Beetzendorf saniert wird (Volksstimme berichtete).

Alles läuft nach Plan

Um die ehemalige Zinnbergschule wieder flott zu machen, wird dort seit Anfang Februar gewerkelt. Und es geht gut voran, wie Birgit Eurich, Pressesprecherin des Altmarkkreises Salzwedel, auf Nachfrage der Volksstimme mitteilte: „Die Arbeiten sind wie geplant zum Beginn der Sommerferien abgeschlossen.“ Bislang, so zählte sie auf, seien in den vergangenen Wochen schon einige Türen erneuert oder ertüchtigt worden, beschädigte Bodenbeläge wurden ausgewechselt und Malerarbeiten durchgeführt. So gut wie alle Arbeiten seien abgeschlossen. Dabei verlief alles nach Plan, hieß es von der Pressesprecherin: „Es waren keine Arbeiten notwendig, die im Vorfeld noch nicht abzusehen waren.“ Der Umzug von Beetzendorf nach Klötze finde in der ersten Ferienwoche statt. „Ein Großteil des Inventars wird mitgenommen, der Rest in der Sporthalle Beetzendorf eingelagert“, schrieb Birgit Eurich. Ist das Mobiliar in der Klötzer Schule eingeräumt, gibt es noch einige Aufgaben für Handwerker zu erledigen. Denn dann müsse die Fachkabinettausstattung noch sanitär- und elektroseitig angeschlossen werden.

An die neuen Bedingungen angepasst, so teilte Birgit Eurich weiter mit, wurde bereits die Schülerbeförderung. Die Fahrpläne seien mit allen beteiligten Schulen und den Elternvertretern im Rahmen der Fahrplangespräche besprochen worden. „Vor den Sommerferien erhalten die Eltern noch ein Info-Schreiben des Landrates und der Schulleitung“, stellte die Kreispressesprecherin in Aussicht.