Klötze/Schwiesau l Erneut sind an der Landesstraße 19 im Abschnitt zwischen Klötze und Schwiesau Straßenbaumaschinen angerückt. Wieder erfolgten die Arbeiten seit Montag ohne eine Information an die Bevölkerung – wie schon im Mai 2018. Wer es eilig hatte, musste die Schleichfahrt in Kauf nehmen. Denn auf der gesamten Strecke durften maximal nur 30 Kilometer pro Stunde gefahren werden.

Nach einer Anfrage im Magdeburger Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr informierte Frank Weigel von der Landesstraßenbaubehörde, Regionalbereich Nord, über Details. Bei den Arbeiten handele es sich um eine Oberflächenbehandlung mit einfacher Absplittung, berichtete der Fachbereichsleiter für Straßenbau in Stendal. „Der Abschnitt von Schwiesau nach Klötze umfasst eine Länge von zirka 6,5 Kilometern.“

Kosten: 120.000 Euro

Für diese Oberflächenbehandlung hat das Land Sachsen-Anhalt tief in die Tasche gegriffen. Laut Frank Weigel betragen die Kosten 120.000 Euro und werden allein vom Land getragen.

Trotz des Regens am Dienstagnachmittag konnten die Arbeiten wie vorgesehen am zweiten Tag abgeschlossen werden. Beginnend am Ortsausgang von Klötze ist bereits am Montag ein Großteil des Abschnitts mit einer neuen Oberfläche versiegelt worden. Der zweite Teil erfolgte am Dienstag, bereits am Mittwoch waren die Maschinen wieder verschwunden. Da die Arbeiten halbseitig erfolgten, sind Fahrzeuge an der Wanderbaustelle vorbei geleitet worden, erläuterte Frank Weigel.

Bereits im Oktober 2017 und im Mai 2018 sind auf diesem Straßenabschnitt Reparaturmaßnahmen ausgeführt worden. Im Mai erläuterte Wolfgang Loose, Leiter der Kreis-Straßenmeisterei in Gardelegen, dass es sich dabei um sogenannte Fräsflickungsarbeiten handeln würde. Sie dienten dazu, Schäden im Belag zu beseitigen. 35.000 Euro sind dafür ausgegeben worden. Er kündigte bereits die jetzt erfolgte Oberflächenbehandlung an: „Mit der neuen Versiegelung ist die Straße für die nächsten Jahre top.“