Klötze/Kusey l Die Gemeindeglieder haben entschieden. Sowohl im Kirchengemeindeverband Klötze als auch im Pfarrbereich Steimke-Kusey steht die Besetzung der neuen Gemeindekirchenräte fest.

Im Kirchengemeindeverband Klötze waren acht Stimmbezirke (Neuendorf, Nesenitz, Siedentramm, Brüchau, Lockstedt, Klötze, Hohenhenningen und Schwiesau) gebildet worden. Die Wahl erfolgte am 6., 13. und 20. Oktober, eine Briefwahl war möglich, erinnert Pfarrer Michael Nolte und informiert über die Ergebnisse.

Stimmbezirk Neuendorf: 19 von 40 Stimmberechtigten haben gewählt, drei Stimmen waren ungültig, die Wahlbeteiligung lag bei 47,5 Prozent. Gewählt wurde als Kandidatin Carola Müller mit 13 Stimmen. Detlef Müller ist mit 3 Stimmen der Stellvertreter.

Stimmbezirk Nesenitz:

14 von 13 Stimmberechtigten haben gewählt (1 Zuzug), alle Stimmen waren gültig, die Wahlbeteiligung lag bei 107,6 Prozent. Gewählt wurde als Kandidat (nach einer Losentscheidung, das ist bei Stimmengleichheit so vorgeschrieben) Andre Schwerin mit sieben Stimmen. Wilfried Elfert ist mit sieben Stimmen der Stellvertreter.

Stimmbezirk Siedentramm:

25 von 27 Stimmberechtigten haben gewählt, fünf Stimmen waren ungültig, die Wahlbeteiligung lag bei 92,5 Prozent. Gewählt wurde als Kandidatin Rosemarie Preiß mit 17 Stimmen. Horst Wernecke ist mit drei Stimmen Stellvertreter.

Stimmbezirk Brüchau:

14 von 26 Stimmberechtigten haben gewählt, zwei Stimmen waren ungültig, die Wahlbeteiligung lag bei 53,8 Prozent. Gewählt wurde als Kandidat Remo Schwerin mit neun Stimmen. Bernd Jordan ist mit drei Stimmen der Stellvertreter.

Stimmbezirk Lockstedt:

51 (45 über Briefwahl) von 73 Stimmberechtigten haben gewählt, alle Stimmen waren gültig, die Wahlbeteiligung lag bei 69,8 Prozent. Gewählt wurde als Kandidatin Lydia Beneke mit 36 Stimmen. Reinhard Wernecke ist mit 15 Stimmen der Stellvertreter.

Stimmbezirk Klötze:

171 (alle über Briefwahl) von 775 Stimmberechtigten haben gewählt, eine Stimme war ungültig, die Wahlbeteiligung lag bei 22 Prozent. Gewählt wurden als Kandidatinnen Simone Behr mit 157 Stimmen, Jeannette Koch und Ina Preuß mit je 137 Stimmen sowie Martina Fritzsche und Annett Boewe mit je 133 Stimmen. Es gibt keine Stellvertreter.

Stimmbezirk Hohenhenningen:

35 (30 über Briefwahl) von 52 Stimmberechtigten haben gewählt, alle Stimmen waren gültig, die Wahlbeteiligung lag bei 67,3 Prozent. Gewählt wurden als Kandidaten Wilfried Krümmel mit 30 Stimmen und Dietrich Raapke mit 24 Stimmen. Harald Trittel ist mit 14 Stimmen der Stellvertreter.

Stimmbezirk Schwiesau:

62 von 135 Stimmberechtigten haben gewählt, eine Stimme war ungültig, die Wahlbeteiligung lag bei 45,9 Prozent. Gewählt wurde als Kandidatin Dorothea Preetz mit 47 Stimmen und als Kandidat Günter Preetz mit 45 Stimmen. Jürgen Beneke ist mit 23 Stimmen der Stellvertreter.

Beschwerde bis 29. Oktober möglich

Zum Pfarrbereich Steimke-Kusey gehören die Kirchengemeinden Immekath, Kusey und Steimke-Kunrau. Die Wahl erfolgte jeweils am 20. Oktober, eine Briefwahl war möglich, erinnert das Pfarramt und teilt die Ergebnisse mit.

In der Kirchengemeinde Immekath haben 139 von 257 Stimmberechtigten gewählt, die Wahlbeteiligung lag bei 54,08 Prozent. Den Einzug in den Gemeindekirchenrat schafften Torsten Franke, Rolf Gleichmann, Marcel Günther, Heike Nickel, Erika Schultze und Bernd Wille. Als Stellvertreter stehen Christel Mähl und Simone Wesch parat.

In der Kirchengemeinde Kusey haben 250 von 527 Stimmberechtigten gewählt, die Wahlbeteiligung lag bei 47,34 Prozent. Den Einzug in den Gemeindekirchenrat schafften Andrea Gädicke, Andreas Gädicke, Ulrike Gottschlich, Ines Peters, Antje Reichardt und Nicole Schultze. Als Stellvertreter stehen Denise Hausmann, Adelheid Henze und Angelika Schröder parat.

In der Kirchengemeinde Steimke-Kunrau haben 140 von 486 Stimmberechtigten gewählt, die Wahlbeteiligung lag bei 28,8 Prozent. Den Einzug in den Gemeindekirchenrat schafften Birgit Gaedecke, Norbert Hartmann, Alexander Schmidt, Doris Stöwesandt und Nadine Wiechmann. Stellvertreter gibt es nicht.

Das Pfarramt weist darauf hin, dass wahlberechtigte Gemeindeglieder beim amtierenden Gemeindekirchenrat bis 29. Oktober schriftlich Beschwerde gegen das Wahlergebnis einlagen können. Das ist möglich, wenn in der Vorbereitung und Durchführung der Wahl gegen die Bestimmungen der kirchlichen Ordnung verstoßen wurde.