Kunrau l Das Bodenordnungsverfahren (BOV) Kunrau befindet sich bezüglich des Wegebaus in den letzten Zügen. Darüber informierte Ortsbürgermeister Uwe Bock am Dienstag im Ortschaftsrat. Dabei sollen im Wesentlichen die Verbindung zu den langen Dämmen (südlich des Hahnenberges) auf einer Länge von etwa 1150 Meter sowie der Hägeholzweg (Verbindung vom Steimker Heuweg zur Ohre) auf einer Länge von etwa 1000 Meter mit Betonspurbahnen ausgebaut werden. Außerdem erwähnte Bock den sogenannten Schäferdrift.

Der Ortsbürgermeister bat darum, dass alle neuen Wege pfleglich behandelt werden. Vor allem sollten Trecker- und Autofahrer im Falle von Gegenverkehr unbedingt die Buchten zum Ausweichen nutzen, um die Bankette zu schonen. Nicht gemacht worden sei das zum Beispiel auf dem Weg zum Hahnenberg. Dort seien die Randstreifen schon wieder zu 20 Prozent kaputt. „Für mich ist das unverständlich“, ärgerte sich Bock. „Da sollte sich jeder mal an die eigene Nase fassen. Wir können nicht immer beklagen, dass die Wege schlecht sind, und wenn wir dann gute Wege haben, dann werden sie zerfahren.“

Nur Flickwerk

Im Laufe der Sitzung meldete sich auch ein Einwohner zu Wort. Er kam darauf zu sprechen, dass die Schlaglöcher auf dem Weg zu den Kleingärten ausgebessert wurden, wollte aber wissen, ob hier eine größere Maßnahme geplant sei. Denn: „Das ist doch nur Flickwerk. Das hält nicht lange. Nächsten Winter sieht das schlimmer aus als jemals zuvor.“

„Zumindest ist es besser als vorher“, antwortete Uwe Bock, bezweifelte aber, dass der Weg in naher Zukunft richtig befestigt wird. Um Schäden zu vermeiden, so erinnerte er, sei mal überlegt worden, die Trasse für größere Fahrzeuge zu sperren, wobei für die Feuerwehr eine Ausnahme gemacht werden müsste. Hier sei man weiter auf der Suche nach einer Lösung.