Magdeburg l Es gibt sie nicht nur im Fußball oder Handball, sondern auch unter den Kabaretts: eine Bundesliga. Und in der spielen jetzt erstmals die Hengstmann-Brüder. „Wir freuen uns riesig, dabei sein zu dürfen“, sagte Tobias Hengstmann, der sich mit seinem Bruder Sebastian ab sofort auf diesen Wettbewerb vorbereitet.

Von 95 Bewerbungen wurden von einer renommierten Jury aus Kulturschaffenden und Journalisten die Teilnehmer der Kabarett-Bundesliga Saison 2016/2017 nominiert. Die Kabarett-Bundesliga hat es dabei genau wie im Fußball durchaus in sich. 14 Kabaretts gehen mit Kurzprogramm auf ihre „Auswärtsspiele“ und treten vor Ort jeweils gegen ein anderes Kabarett an. Insgesamt gibt es 182 Auftritte in 13 Theatern von September 2016 bis Juni 2017.

Publikum vergibt Punkte

Am Ende eines jeden Auftritts entscheidet das Publikum per Punktevergabe über das Abschneiden. Daraus ergibt sich ein Tabellenstand. Wer am Ende beim Abschlussabend bei den „Wühlmäusen“ im Juni 2017 ganz oben steht, ist dann Deutscher Kabarettmeister. Bereits zum siebten Mal entscheidet die Publikums-Jury wer Deutscher Kabarettmeister wird.

„Wir werden ein paar neue Nummern schreiben, aber auch auf Bewährtes setzen, von dem wir glauben, dass es funktioniert. Auf jeden Fall wollen wir unser Magdeburg würdig vertreten.“

14 Ensembles auf der Bühne

Los geht es im September in Stuttgart, wo es auch die einzige Ausnahme gibt: Dort stehen dann ausnahmsweise anders als an den anderen Bundesliga-Spieltagen alle 14 Ensembles mit einem Kurzprogramm auf der Bühne. Danach geht es dann auf Tour zu den Bundesliga-Spieltagen quer durch Deutschland. „Das ist übrigens auch eine gute Gelegenheit zu sehen, was die anderen so machen“, freut sich Tobias Hengstmann.

Das sind die anderen Teilnehmer: Robert Alan, Olaf Bossi, Don Clarke, Benjamin Eisenberg, Falk, Peter Fischer, Frankfurter Klasse, Korff/Ludewig, Nektarios, Helmut Sanften- schneider, Christine Schütze, Christof Spörk und Florian Winkels.(