Magdeburg l Nach Vandalismusschäden hatte das Ordnungsamt Magdeburg am Donnerstagabend die Hubbrücke gesperrt. Inzwischen ist sie wieder frei gegebem. Fußgänger und Radfahrer können die beliebte Verbindung zwischen der westlich gelegenen Magdeburger Innenstadt und dem Stadtpark damit vorerst nicht nutzen. Anlass dafür sind drei zerstörte Bohlen, sagte Brückeninhaber Rolf Onnen der Volksstimme. Ein Handwerker sei beauftragt, die Schäden zu reparieren. Mit einer Freigabe noch am Freitag werde gerechnet. Die Brücke sei bereits am Donnerstagabend vom Ordnungsamt der Stadt Magdeburg zwangsweise geschlossen worden, weil der Eigentümer zu diesem Zeitpunkt nicht erreichbar war. "Wir haben die Brücke dann um 18.30 Uhr am Donnerstag geräumt und um 18.50 Uhr für die Benutzung geschlossen", sagte ein Stadtsprecher. Zuvor waren die betroffenen Stellen mit Absperrband abgetrennt worden, was viele Passanten aber missachtet hätten. Deshalb habe man sich zur Schließung durchgerungen. Allerdings: Weil auf der Stadtparkseite ein Absperrung fehlt laufen derzeit noch immer vereinzelt Passanten über die Brücke und schlüpfen auf der Westseite durch ein Loch in einem Zaun.

Immer wieder Beschädigungen

Die Brücke war in der Vergangenheit immer wieder beschädigt worden. "So schlimm wie jetzt war es aber noch nie", so Brückenchef Rolf Onnen weiter. Betroffen seien in der Vergangenheit auch Signallichter für die Schifffahrt gewesen. Das Lichtkunstwerk dagegen sei zum Glück noch unversehrt. Gerade in den Sommermonaten wird die Brücke abends von Dutzenden Magdeburgern als Picknickplatz genutzt. Die Brücke war einst eine Eisenbahnverbindung. Das Mittelteil war vor Jahren in der höchsten Stellung arretiert worden. Über Treppen können Passanten den Höhenunterschied überwinden.