Magdeburg l Im Laufe des Nachmittages am 27. Juni 2018 haben Spezialisten des Technischen Polizeiamtes im Bereich der Burger Straße im Gewerbegebiet Nord in Magdeburg Sprengkörper entschärfen. Dabei geht es um sieben Sprengkörper auf einer derzeit ungenutzten Gewerbefläche.

Der Bereich ist durch die Polizei großräumig abgesperrt worden. Es hat laut Polizei keinerlei Verkehrsbehinderungen für den Autoverkehr im Umfeld gegeben. Die Mitarbeiter zweier ansässiger Unternehmen mussten für den Nachmittag den Gefahrenbereich verlassen.

Bahnverbindung gesperrt

Ab 14 Uhr war die angrenzende Bahnverbindung zwischen Rothensee und Glindenberg in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei gesperrt worden. Hier fahren Güterzüge zwischen Magdeburg und Stendal.

Die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes hatten die Fläche im Gewerbegebiet Nord großflächig abgesucht – und dabei sieben mögliche Sprengkörper entdeckt. Am Mittwochnachmittag wurden diese von den Mitarbeitern des Technischen Polizeiamtes auf ihre Gefährlichkeit hin untersucht. Mit dem Ergebnis: In jedem der sogenannten Störpunkte fanden die Kampfmittelbeseitiger eine Fliegerbombe. Drei davon waren scharfe Sprengkörper, bei den anderen fehlten die Zünder.

Die scharfen Sprengkörper sind entschärft und gemeinsam mit den anderen Bomben abtransportiert worden. Die Blindgänger werden in einer speziellen Anlage vernichtet. Der Bahnverkehr war um 17 Uhr wieder freigegeben worden.