Magdeburg l Gegen das Magdeburger Jobcenter hat es am Donnerstag, 29. März 2018, eine Bombendrohung gegeben. Die Drohung sei um die Mittagszeit per Telefon eingegangen, sagte ein Sprecher des Jobcenters. Die Polizei habe daraufhin das Jobcenter in Abstimmung mit der Geschäftsführung kurzzeitig räumen lassen. Der Anrufer konnte zwischenzeitlich durch die Polizei in Gewahrsam genommen werden. Bei den Anrufer soll es sich um einen Mann handeln, der dem Jobcenter schon bekannt sei.

Der Anrufer hatte bereits Hausverbot. Die Geschäftsführerin des Jobcenters erstattete Anzeige  und wird auch zivilrechtliche Schritte gegen den Anrufer einleiten, hieß es aus dem Jobcenter weiter.

Empfehlung der Polizei

Heike Jauch, Geschäftsführerin: „Da erst im Nachhinein eingeschätzt werden kann, ob eine aktuelle Gefährdung vorlag, haben wir im Sinne größtmöglicher Sicherheit für Kunden und Mitarbeiter sofort auf die Empfehlung der Polizei reagiert und mehr als 500 Mitarbeiter und Kunden über sechs Etagen hinweg evakuiert." Der Dienstbetrieb habe erst nach rund einer Stunde wieder aufgenommen werden können. Kunden, die ihre Anliegen aufgrund der Räumung nicht klären konnten, wenden gebeten, sich an das Servicecenter des Jobcenters  Magdeburg unter der Rufnummer 0391/5621777zu wenden oder eine E-Mail an jobcenter-landeshauptstadt-magdeburg@jobcenter-ge.de zu schreiben.