Kontakt und Ansprechpartner für die Gründer im Herrenkrug

Träger des neuen Coworking-Spaces in der Breitscheidstraße 54 ist die Gründer- und Transferförderung für Studierende, Alumni und Forschende an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Zum Team der Einrichtung gehören Projektleiter Prof. Dr. Christian Meisel, Mathias Schulz, Birgit Sinhuber, Christian Kruse und Diana Doerks.

Die Räume befinden sich im Gebäude des Forschungs- und Entwicklungszentrums (FEZ) im Stadtteil Herrenkrug in der Breitscheidstraße 51, 39114 Magdeburg. Die Sprechzeiten sind dienstags bis donnerstags von 10 bis 13.30 Uhr und nach Vereinbarung. Zu erreichen ist die Einrichtung auch per E-Mail an gruendet@hs-magdeburg.de oder über www.hs-magdeburg.de/gruendet im Internet. Die Telefonnummer lautet 0391/8 86 41 56, die Faxnummer lautet 0391/810 71 11. Neben der Magdeburger Stelle gibt es auch einen Ansprechpartner in Stendal in der Osterburger Straße 25, Haus 2, Raum 0.18, Telefon 0391/886 48 27.

Betreut werden von der Gründer- und Transferförderung derzeit 33 Gründungsprojekte mit 54 Teilnehmern. Unter diesen sind auch 23 Frauen.

Finanziell unterstützt wird die Einrichtung vom Land Sachsen-Anhalt und vom Europäischen Sozialfonds. (ri)

Magdeburg l Beim Trend des Coworkings teilen sich Freiberufler, Gründer und andere Unternehmen einen Raum. Die entsprechenden Räume dazu heißen Coworking-Spaces. Räume dafür hat jetzt die Hochschule Magdeburg-Stendal im Forschungs- und Entwicklungszentrum (FEZ) in der Breitscheidstraße 51 eingeweiht.

Zwei Räume stehen zur Verfügung. Es gibt keine Schreibtische, dafür große Holztische mit Hockern, an denen die Nutzer nebeneinander und gegenüber sitzen. Gleichzeitig können hier rund 15 Menschen arbeiten.

Mehr als ein Büro in Magdeburg

Prof. Dr. Michael Hoffmann, Prorektor der Hochschule, sagt bei der Eröffnung am 18. Oktober 2017: „Coworking geht weit über eine Bürogemeinschaft hinaus. Neben der Kostenersparnis für die gemeinsame Infrastruktur geht es auch um den Austausch der Unternehmer untereinander.“

Neuer Coworkingspace in Magdeburg

Magdeburg (ri) l Nahe dem Campus im Magdeburger Herrenkrug hat die Hochschule Magdeburg-Stendal zwei Räume für Gründer eingerichtet. In dem Coworkingspace können diese arbeiten und sich miteinander austauschen.

  • Peter Hinrichs vom sachsen-anhaltischen Wirtschaftsministerium, Prorektor Michael Hoffmann und Klaus Puchta, Teamleiter Wissenschaft im Magdeburger Rathaus, eröffnen die neuen Räume. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • In Magdeburg hat die Hochschule Magdeburg-Stendal einen Coworking-Space mit zwei Räumen eröffnet. Foto: Martin Rieß

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  • Regina Martina Findling, Martin Drewes, Robert Wlček, Florentin Förschler und Laura Evers (v.l.) sind drei Gründer, welche die Co-Working-Räume am Standort der Hochschule Magdeburg-Stendal in der Breitscheidstraße 51 im Herrenkrug nutzen. Foto: Martin Rieß

    Regina Martina Findling, Martin Drewes, Robert Wlček, Florentin Förschler und Laura Ev...

Davon können auch Regina Martina Findling und Martin Drewes berichten. Sie haben sich eine Anlage zur Aufbereitung von Wasser unter dem Namen Inflotec schützen lassen, die ohne Strom allein mit der Fließbewegung des Wassers im Fluss betrieben wird. „Schon vorher haben wir bei Treffen mit anderen Gründern Hinweise zum Beispiel zu wichtigen Formalien bekommen“, berichtet Martin Drewes.

Coworking-Space als Firmenadresse

Inflotec ist derzeit im Aufbau, perspektivisch ist für die beiden Gründer eine Produktion in Magdeburg Herzenssache. „Jede unserer mobilen Anlagen kann 4000 Liter Wasser pro Tag aufbereiten“, sagt Regina Martina Findling. Die Entwicklung ist für den Katastropheneinsatz geeignet – aber eben auch für Kommunen in Entwicklungsländern, in denen kein sauberes Wasser zur Verfügung steht. „Gespräche dazu gib es bereits“, berichtet Regina Martina Findling. Und Martin Drewes ergänzt: „Gut für unser Start-up, dass wir die Adresse des Coworking-Spaces auch als Firmenadresse nutzen können.“

Einen Tisch in den beiden Räumen nutzen die beiden am Tag der Eröffnung gleich für den Austausch mit anderen Gründern. Mit dabei sind auch Laura Evers, Robert Wlček und Florentin Förschler mit ihrer Entwicklung des Tacpic. „Es geht um ein onlinebasiertes Angebot, mit dem aus Bildern strukturierte Oberflächen für blinde und sehbehinderte Menschen hergestellt werden können“, erläutert Florentin Förschler. Robert Wlček ergänzt: „Es geht im Moment darum, die Technologie weiter zu verbessern.“

In den kommenden Monaten steht auch auf dem Plan, potenzielle Kunden zu kontaktieren. Laura Evers sagt: „Denkbar sind dafür beispielsweise Bildungseinrichtungen in ganz Deutschland.“ Florentin Förschler ergänzt: „Gerade im Zusammenhang mit dem gemeinsamen Lernen von Menschen mit und ohne Behinderung ist unsere Entwicklung ein spannendes Thema.“

Coworking-Space gibt Sicherheit

Für Laura Evers ist beim Blick auf die Fördereinrichtung der Hochschule samt neuem Coworking-Space klar: „Ohne eine solche Möglichkeit wäre für uns der Schritt in die Selbstständigkeit kaum denkbar. Diese Unterstützung gibt uns eine große Sicherheit.“

Ein dritter wichtiger Punkt des von der Hochschule betriebenen Coworking-Spaces sei die Nachhaltigkeit, berichtet Prorektor Michael Hoffmann. Gemeint ist damit u. a. die zertifizierte Familienfreundlichkeit der Hochschule.

Da mag es passen, dass auch die Magdeburger Neugründung Tinker-Toys mit dem Angebot, Spielzeug selbst zu entwickeln und in 3-D auszudrucken, mit eingezogen ist. Für deren Gründer die gute Gelegenheit, das neue Projekt 3Ddrucken24 voranzutreiben: Mit diesem wollen die Gründer die Möglichkeit zum Druck auf ungewöhnlichen Materialien anbieten.