Aktion am Dreikönigstag gegen Kinderarbeit Diese Magdeburger ersingen 6.000 Euro
Rund 50 Magdeburger haben am Dreikönigstag bei einer Aktion gegen Kinderarbeit 6.000 Euro gesammelt. Genutzt wurde die Sternsinger-Tradition.

Magdeburg. - Rund 40 Sternsingerinnen und Sternsinger aus der katholischen Pfarrei St. Johannes Bosco haben bei der Sternsingeraktion in diesem Jahr 6.000 Euro „ersungen“. Im Gemeindesaal der Pfarrei hatte Gemeindereferent Norbert Reddig den gut 50 jugendlichen und erwachsenen Begleitern am Dreikönigstag das Ergebnis der diesjährigen Sternsingeraktion im Magdeburger Norden mitgeteilt.
Demnach seien 6.000 Euro bei der Aktion Dreikönigssingen in der Pfarrei zusammengekommen, teilte die Pfarrei mit. Viele Male hätten sie ihre Lieder gesungen, den Segen „20*C+M+B+26“ über die Haustüren geschrieben und die stolze Spendensumme für benachteiligte Kinder in aller Welt gesammelt, hieß es weiter.

Segen für die Kinder in der Welt
Gemeindereferent Norbert Reddig war vom Einsatz begeistert: „Unsere Sternsinger sind einfach klasse. Den ganzen Tag lang waren sie in sieben Gruppen unterwegs, haben kaum eine Straße in der Gemeinde ausgelassen und sind voller Eindrücke und mit vollen Sammeldosen zurück ins Pfarrhaus gekommen. Sie haben den Segen gebracht und sind zu einem Segen für die Kinder in der Welt geworden“, hieß es in der Mitteilung weiter.
Aktion gegen Kinderarbeit
„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ hatte das Leitwort der 68. Aktion Dreikönigssingen geheißen. Das Dreikönigssingen werde bundesweit getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), hieß es weiter.

Die Aktion 2026 sollte den Sternsingern das Thema Kinderarbeit näherbringen und zeigen, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sein. Das Dreikönigssingen solle die Sternsinger ermutigen, sich auch weiterhin gegen Kinderarbeit einzusetzen und eine gerechte Welt zu gestalten. Durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland würden Kinder in aller Welt gefördert.