Magdeburg (jw) l Ermittlungserfolg für die Polizei in Magdeburg und Schönebeck. Seit September 2019 hatte es in beiden Städten insgesamt vier Raubüberfälle auf Verkaufseinrichtungen und Lottogeschäfte gegeben. Die Angreifer hatten das Personal mit Schusswaffen bzw. Messern bedroht. Jetzt konnten drei Tatverdächtige ermittelt werden, wie die Polizei in Magdeburg am 1. November 2019 mitteilte.

Die Auswertung der Spuren sowie zahlreiche Zeugenvernehmungen führten die Polizei danach zu einem 23-jährigen, einem 25-jährigen und einem 27-jährigen Deutschen, welche für die Raubstraftaten, bei denen jeweils Bargeld in unterschiedlicher Höhe erbeutet wurde, verantwortlich sein sollen.

Zwei Täter aus Magdeburg

Beim den 23-jährigen sowie 25-jährigen Tatverdächtigen handele sich um Magdeburger, die auch in der Landeshauptstadt festgenommen worden seien, sagte Polizeisprecher Frank Küssner der Volksstimme. Bei dem 27-Jährigen klickten in seiner Heimatstadt Schönbeck die Handschellen.

Im Zeitraum vom 2. September bis 21. Oktober 2019 begangen die drei Tatverdächtigen in unterschiedlicher „personeller" Zusammensetzung die Straftaten. Auf Antrag der Magdeburger Staatsanwaltschaft hatte das zuständige Amtsgericht Haftbefehl gegen sie erlassen.

Schrittweise habe man die Verdächtigen festnehmen können, den letzten am 30. Oktober 2019. Sie befinden sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.