Magdeburg (dt) l Der Prozess gegen die Magdeburger Ex-Arztgattin Anja D. ist in vollem Gange, da meldet sich eines der mutmaßlichen Opfer außergerichtlich zu Wort - und rechnet mit der Angeklagten persönlich ab. Olaf Bernhardt, der eine Gastronomie am Magdeburger Hasselbach betreibt, spricht in seiner Kolumne "Scharfe Sprüche" im Stadtmagazins "Magdeburg Kompakt" über die Berichterstattung zu ihm und seiner Ex-Freundin. "Getreu meiner Natur rede ich also hier Klartext", kündigt er darin an.

Der Gastronom war ein Ex-Freund der Angeklagten, sie habe mit ihm eine außereheliche Beziehung geführt. So soll sie Geld von ihrem Ex-Ehemann, ein 62-jähriger Allgemeinmediziner, geklaut und dem Gastronom im ein Luxus-Auto überlassen haben. Dass Olaf Bernhradt aber Geld von Anja D. verprasst haben soll, dementiert er: "Ich blechte Hotels, Restaurant-Besuche und Reisen. Sogar auf einen schmucken New-York-Trip [...] sattelte sie auf unsere Kosten auf", erklärt er in "Magdeburg Kompakt".

Kein gutes Haar lässt er auch an ihren mutmaßlichen Vertuschungsmethoden: "Schummel-Anja konnte neben mir eine halbe Stunde lang mit ihrer Mutter telefonieren. Erst später erfuhr ich, dass sie seit Jahren keinen Kontakt mit ihren Eltern hatte."

Olaf Bernhardt versucht sich in Reue: "Es mag für andere schwer vorstellbar sein, wie man so lange auf Lügen hereinfallen kann. Ich bin aber das lebende Beispiel dafür." Und wie selbst angekündigt, nimmt er in einem pikanten Detail dazu auch kein Blatt vor den Mund: "Was mir wirklich vorzuwerfen wäre, ist, dass Fabulierer-Anja im Bett ein magischer Vogel war, schärfer als jede Chilischote."