Magdeburg l Über das Festnetztelefon erhielt ein älteres Ehepaar aus Magdeburg am 27. September 2018 gegen 21.15 Uhr einen Anruf von einem unbekannten Mann. Dieser gab sich als Polizeibeamter aus.

Er teilte ihnen mit, dass ihr Enkel, der auch namentlich benannt wurde, einen Unfall in der Robert-Koch-Straße gehabt habe, wobei er verletzt worden sei und dass er jetzt im Krankenhaus läge. Damit der Enkel den Führerschein behalten könne, sei es nötig, sofort Geld zu zahlen, das an der Haustür übergeben werden solle, so der angebliche Polizeibeamte.

Die Geschädigten übergaben die Summe an einen unbekannten Mann. Nach der Übergabe kam erneut ein Anruf, dass noch mehr Geld nötig wäre. Auch diese geforderte Geldsumme übergaben die Geschädigten an den unbekannten Mann, der sich als Polizeibeamter in zivil ausgab.

Der Unbekannte wurde wie folgt beschrieben:

  • 30 bis 35 Jahre alt,
  • bekleidet mit einer dunklen Jacke, einer dunklen Jeans und einem hellen Basecup,
  • der Mann sprach deutsch mit ausländischem Akzent.

Die Polizei rät grundsätzlich:

  • Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
  • Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis.
  • Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.
  • Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf.
  • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Weitere Tipps der Polizei finden Sie hier.