Magdeburg (dpa/jw/tn) l Nach einem vermutlich vorsätzlich gelegten Feuer in Magdeburg mussten vier Personen mit Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden. Anwohner und Passanten hatten am Sonntagabend gegen 20.55 Uhr den Brand in einer Wohnung im Magdeburger Stadtteil Fermersleben bemerkt und den Notruf gewählt, wie die Feuerwehr mitteilte. "In mehreren Räumen gab es Brandherde – unter anderem brannten Kissen und Kleidung", sagte eine Sprecherin.

Beim Versuch, das Feuer zu löschen, haben sich vier Nachbarn und Passanten durch das Einatmen von Rauchgasen verletzt. Der Mieter der Wohnung war zu diesem Zeitpunkt nicht zuhause. Da es sich bei der Brandursache vermutlich um Brandstiftung handelt, nahm die Polizei die Ermittlungen auf.

Neben dem Löschzug der Feuerwache Süd seien unter anderem vier Rettungswagen im Einsatz gewesen, hieß es weiter von der Magdeburger Feuerwehr. Wie die Polizei am späten Montagvormittag mitteilte, konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Bei ihm handle es sich um einen 31-jährigen Magdeburger. Er hatte zuvor noch versucht, vor den Beamten zu fliehen.