Magdeburg l Noch in diesem Jahr wird mit der Sanierung der Hyparschale in Magdeburg begonnen - sofern alles nach Plan läuft. Das sagte eine Rathaussprecherin am 15. Oktober 2019 gegenüber der Volksstimme. Die Stadt Magdeburg erhielt an diesem Tag eine Fördermittelzusage über fünf Millionen Euro für die Sanierung der Hyparschale. Das Geld stammt aus dem Bundes-Programm "Nationale Projekte des Städtebaus 2018/19" des Bundesministeriums des Innern für Bau und Heimat.

Oberbürgermeister Lutz Trümper sagte erfreut dazu: "Damit würdigt auch der Bund die Bemühungen der Landeshauptstadt, das bedeutende Bauwerk der Nachkriegsmoderne zu erhalten." Die Hyparschale ist aufgrund ihres Alters und des langjährigen Leerstandes akut einsturzgefährdet. Nach der Sanierung sollen dort u. a. Ausstellungen, Kongresse und Veranstaltungen für 200 bis 500 Personen stattfinden. Die Räume werden durch einen variablen, zweigeschossigen Kubus flexibel gestaltbar.

Das Geld aus dem Bundesprogramm wird in den zweiten Bauabschnitt fließen. Dieser umfasst alle Arbeiten am Rohbau, an der Fassade, der Haustechnik und dem Innenausbau. Im ersten Bauabschnitt geht es um die Sanierung der Dachschalen. Für diesen fließen Gelder aus dem Programm "Stadtumbau Ost".

Die Hyparschale soll für insgesamt 16,9 Millionen Euro saniert werden. Knapp 9,7 Millionen Euro muss die Stadt Magdeburg selbst aufbringen. Derzeit laufen noch europaweite Ausschreibungen.