Magdeburg (el) l Wegen Körperverletzungsdelikten, Ruhestörungen sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz waren die Polizeibeamten am vergangenen Wochenende am Hasselbachplatz im Einsatz. Eine Schlägerei, in die zwischen 10 und 20 Personen verwickelt gewesen sein sollen, wurde der Polizei in der Nacht zum Sonnabend, dem 4. November 2017, gegen 22.30 Uhr gemeldet. Vor einem Spätshop soll die Prügelei stattgefunden haben, als die Beamten eintrafen, schien die Auseinandersetzung allerdings bereits beendet. Das teilte am Sonntag eine Sprecherin der Polizeidirektion mit und erklärte: „Es befand sich zwar eine Personengruppe in der gemeldeten Größenordnung vor Ort, aber weder geschädigte noch tatverdächtige Personen konnten festgestellt werden.“

Kurze Zeit später wurde in einem Spätshop ein 16-jähriger Magdeburger nach einer Körperverletzung mit einer Nasenbeinfraktur angetroffen. Der Polizei zufolge soll diese Verletzung nicht in Zusammenhang mit der kurz zuvor gemeldeten Schlägerei gestanden haben. „Die genauen Hintergründe sind bislang unklar“, so die Polizeisprecherin. Der Verletzte musste aufgrund der Nasenbeinfraktur mit einem Rettungswagen in die Universitätsklinik gebracht werden.

Mehrere Platzverweise

Einige Stunden später gingen dann am Sonnabendmorgen gegen 0.20 Uhr mehrere Beschwerden über Ruhestörung durch eine Gruppe, die sich im Bereich Otto-von-Guericke-Straße am Hasselbachplatz aufhielt, bei der Polizei ein. Als die Beamten eintrafen, standen dort fünf junge Männer im Alter zwischen 18 und 21 Jahren, die für den Lärm gesorgt hatten. Die Identitäten der Männer wurden überprüft und ein Platzverweis wurde ausgesprochen.

Gegen 2 Uhr am Sonnabendmorgen kam es dann erneut zu einer Ruhestörung, die bei der Polizei angezeigt wurde. Diesmal ging der Lärm vom Bereich vor der Stadtsparkasse aus. Dort trafen die Polizeibeamten sieben Personen im Alter zwischen 17 und 24 Jahren an. Auch deren Personalien nahmen die Beamten auf und erteilten einen Platzverweis.

Zwölf Päckchen Marihuana

Am Sonnabendabend gegen 23 Uhr ging dann ein Zeugenhinweis über einen möglichen Handel mit Betäubungsmitteln bei der Polizei ein. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 21-Jährigen, bei dessen Durchsuchung sie zwölf Päckchen Marihuana fanden. Der 21-Jährige musste zur Vernehmung mit aufs Revier. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Bei einer Routinekontrolle trafen die Polizeibeamten am Sonnabendabend auch noch auf einen stark alkoholisierten Radfahrer, der am Hasselbachplatz unterwegs war. Ein Atemalkoholtest bei dem 44-Jährigen ergab einen Wert von 2,08 Promille.