Magdeburg l Was vor zehn Jahren mit dem Anliegen begann, den Landschaftspark im Osten von Magdeburg in den Fokus zu rücken, erlebt am 22. September 2018 ein Jubiläum. „Der Herrenkrugpark gehörte damals zu meiner persönlichen Laufstrecke. Ich fand es sehr schade, dass sich hier nur so wenige bewegen, dabei es doch so schön im Park“, sagt Mitorganisatorin Veronika Lange vom USC Magdeburg.

Folgten im Premierenjahr 260 Hobbyläufer der Einladung, waren es im Vorjahr 580. „Wir profitieren dabei sicherlich von der Laufbegeisterung in der Stadt, die von Jahr zu Jahr zunimmt, wie sich an den Teilnehmerzahlen zeigt“, wirft Gert Schmidtko ein.

Mehr als 640 Teilnehmer bei Magdeburger Lauf

Schon jetzt steht fest, dass die Organisatoren in diesem Jahr einen Rekord verzeichnen können: 641 Voranmeldungen lagen bis zum Freitag vor. Kurzentschlossene haben zudem bei der Startnummernausgabe sowie am Sonnabend bis 9.30 Uhr vor Ort die Möglichkeit, sich für die Läufe über 6, 12 und 18 Kilometer (alle Läufe werden zeitgleich um 10.30 Uhr gestartet) nachzumelden.

Die Galopprennbahn, die in diesem Jahr auf ihr 180-jähriges Bestehen zurückblickt, bietet den passenden Rahmen für das Jubiläum des Volkslaufes, der einer der Wertungsläufe der Magdeburger Stadtrangliste sowie des Elbe-Ohre-Cups (EOC) ist. Hier befinden sich der Start- und Zielbereich, klärt Fank Hübner auf.

Ob die Rennbahn auch künftig in den Herrenkrugparklauf eingebunden wird, darüber entscheiden die Läufer mit. „Wir sind gespannt auf die Reaktionen. Wir sind auf jeden Fall begeistert, die Traditionsstätte nutzen zu können und hoffen, den Läufern ein tolles Erlebnis bieten zu können“, so Veronika Lange.

Erstmals Kinderlauf im Angebot

Der Lauf am Sonnabend schielt auch auf den Nachwuchs: Erstmals wird mit dem Fohlenlauf über eine 400-Meter-Distanz ein Kinderlauf angeboten.

Die Macher des Laufs verbinden den Herrenkrugparklauf auch damit, für den Orientierungslauf zu werben. Wie in den Vorjahren wird es Schnupperläufe geben, um den Lauf im Gelände, bei dem es mit dem Kompass vorgegebene Stationen abzulaufen gilt, vorzustellen. Die Resonanz darauf war zwar stets „sehr gut, aber fest im Verein konnten wir noch keinen einbinden“, so Schmidtko, selbst aktiver Orientierungsläufer.