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Ausstellung Kalligraphie in Magdeburg: Wo die Liebe federführend ist

In der Magdeburger Stadtbibliothek eröffnet eine besondere Kalligraphie-Ausstellung.

Von Karolin Aertel 07.02.2024, 07:40
Die Kalligraphinnen der „Kritzelstube“ im Buckauer Engpass arbeiten bereits an den Kalenderblättern für das Jahr 2025. Sie verraten sogar schon den Arbeitstitel – „Am Ende ist alles ein Anfang“.
Die Kalligraphinnen der „Kritzelstube“ im Buckauer Engpass arbeiten bereits an den Kalenderblättern für das Jahr 2025. Sie verraten sogar schon den Arbeitstitel – „Am Ende ist alles ein Anfang“. Karolin Aertel

Magdeburg. - Eigens für die Magdeburger Kalligraphinnen der „Kritzelstube“ schrieb die Berliner Autorin, Liedtexterin und Poetin Gisela Steineckert das Gedicht „Liebe schenkt leise Lieder“. Aus diesem erwuchs der Titel einer neuen Kalligraphie-Serie, die alljährlich in der Veröffentlichung eines Kalenders mündet.

Am Donnerstag, 8. Februar, stellen die Kalligraphinnen diese Arbeiten in der Stadtbibliothek aus. Für jeden Monat ist ein Gedicht oder ein Text von Gisela Steineckert kalligraphisch gestaltet worden. Die Kunstwerke sind in der von Sylvia Walther gegründeten Buckauer „Kritzelstube“ entstanden, wo die Magdeburgerinnen bereits seit zehn Jahren zum kreativen Schreiben zusammenkommen.

„Die kunstvoll mit Feder und Tusche gestaltete schöne Schrift mit ihren kaum begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten scheint für die Gedichte und Songtexte von Gisela Steineckert besonders geeignet zu sein“, erklärt Bibliothekssprecher Maik Hattenhorst.

Tatsächlich gelingt es den Künstlerinnen, die Stimmung, welche die Autorin in Worte packt, durch eine individuelle Federführung zu gestalten. Es entsteht nicht nur eine enge Bindung zwischen Wort und Schrift, sondern auch zwischen Autorin und Künstlerin.

Daher verbindet die „Kritzelstube“ inzwischen eine langjährige Freundschaft mit Gisela Steineckert, die sich in den Kalendern in handgeschriebenen Grußworten Jahr um Jahr zeigt.

Die Vernissage „Liebe schenkt leise Lieder“ findet am 8. Februar um 17 Uhr in der Bibliothek, Breiter Weg 109, statt und wird von Martin Müller musikalisch umrahmt. Der Eintritt ist frei.