Sicherheit

Kluges Licht für das Magdeburger Elbufer

Am Elbufer von Magdeburg-Buckau sorgt eine LED-Beleuchtung entlang des Elberadweges für Licht. Es leuchtet nur, wenn es gebraucht wird.

Von Marco Papritz

Magdeburg l Spaziergänger, Radfahrer und Läufer tappen in den Abend- und Nachtstunden am Elbufer des Klosterbergegartens in Magdeburg nicht mehr im Dunkeln. Kurz vor dem Jahreswechsel hat die Stadt die Beleuchtung entlang des Elberadweges in Betrieb genommen. Im Abschnitt zwischen der Sternbrücke und dem Elbelandhaus sind insgesamt 13 Lichtpunkte installiert worden, was die Sicherheit in diesem Bereich erhöht.

Heruntergefahren beziehungsweise gedimmt ist das Licht der LED-Leuchten in der Zeit, in der keine Bewegung in diesem Bereich festzustellen ist. Die mit zeitbasiertem Dimmprofil programmierten Leuchten verfügen laut Stadtverwaltung über eine Bewegungssteuerung, so dass die Beleuchtung bei Nichtbenutzung dieses Abschnittes des Elberadweges auf ein Mindestmaß reduziert ist. Das hat seinen Preis: Insgesamt 101.000 Euro sind für die 13 Lichtpunkte angefallen.

Weitere Abschnitte sollen gemäß einem Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2017 folgen. Dieser sieht eine Beleuchtung zwischen Hubbrücke und Benediktinerstraße, zwischen Benediktinerstraße und Fährstraße entlang der Hochwasserschutzmauer sowie zwischen Elbstraße und Sülzeberg vor. Bis auch dort das kluge Licht auf Bewegungen reagieren kann, dauert es noch etwas. Der Bauauftrag für den zweiten Bauabschnitt (Elbelandhaus bis zur Fährstraße) ist Anfang Dezember vergeben worden. Laut Stadtverwaltung erfolgt mit Beginn 2021 der Baustart. Der dritte Bauabschnitt (Elbstraße bis zum Sülzeberg) soll nun im ersten Quartal des neuen Jahres ausgeschrieben werden, „so dass auch dieser Abschnitt bis zum Ende 2021 voraussichtlich fertiggestellt ist“, wie es in einer Information heißt.

Über das Förderprogramm „Stadtumbau-Ost“ konnten 2019 die finanziellen Mittel für die Beleuchtung des Buckauer Abschnitts des Elberadweges beschafft werden. Das Vorhaben ist mit der Unteren Denkmalschutzbehörde abgestimmt worden.