Magdeburg l Bleibt die Stadtsparkasse Magdeburg im Hopfengarten oder zieht sie sich gänzlich aus dem Stadtteil zurück? Seit der Ankündigung des Unternehmens, aus der Geschäftsstelle am Hopfenplatz wie in Rothensee und im Neustädter Feld, in der Edelweißpassage (Leipziger Straße), Reform und Ottersleben das Personal abziehen zu wollen, treibt Bewohner die Befürchtung um, es ziehe sich gänzlich aus dem Stadtteil zurück.

Verhandlungen mit dem Eigentümer

Dem widerspricht Sprecher Mathias Geraldy auf Nachfrage: „Bis Mitte des kommenden Jahres erfolgt eine Analyse, ob der Hopfenplatz als SB-Stelle mit Automaten eingerichtet werden kann.“ Eine Tendenz sei noch nicht abzusehen, das Ergebnis offen. Gleichzeitig laufen Überlegungen, wie das Gebäude künftig weiter genutzt werden kann. Auch dazu könne aktuell nichts Konkretes gesagt werden.

Gleiches gilt für den Plan, im Süden der Stadt an einem neuen Standort an der Leipziger Straße mit einer neuen Filiale eine zentrale Anlaufstelle für Kunden einrichten zu wollen. Der Sprecher verweist auf Verhandlungen mit dem Eigentümer der Immobilie, die noch nicht abgeschlossen seien.

Kommt Pflegestation?

Für den leerstehenden Bereich der Gewerbeimmobilie am Hopfenplatz, der 2016 vom Immobilienunternehmen Schrader Haus gekauft wurde, schlug die Stadtratsfraktion von Linke für Magdeburg (LfM) vor, hier städtische Unternehmen anzusiedeln.

Aus der Verwaltung ist nun zu erfahren, dass die Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg (Wobau) einen Erwerb der Immobilienhälfte prüft, um beispielsweise Pflege- und Betreuungsangebote zu schaffen. Aktuell würden Gespräche zwischen Wobau und potenziellen Betreibern laufen.