Magdeburg | Verlassenheit in Theater, Kinos und anderen Kunstoasen. Mit den einschneidenden Corona-Maßnahmen, die seit dem 2. November gelten, mussten Sachsen-Anhalts Kultureinrichtungen erneut schließen. Die Filmbranche bangt um die Zukunft der Kinos, denn Blockbuster fehlen. Dunkel bleibt es auch im Magdeburger Kulturzentrum Moritzhof. Normalerweise genießen hier Besucher Theater, Konzerte und Kinofilme. Welche Auswirkungen hat der erneute Shutdown auf die Existenz des Kulturhofs?

Verluste durch Lockdown

Das Ambiente des 200 Jahre alten Bauernhofs ist bei Kulturhungrigen beliebt. Noch bis März kamen viele Besucher. Der Andrang wurde vom ersten Lockdown gestoppt. Eigentlich verzeichnet die Kulturstätte jährlich circa 20.000 Gäste. Eine Zahl, die stetig zunimmt. Eine Bewegung gegen den Bundestrend. Doch nun bleiben die insgesamt 331 Sitzplätze im „Stall", „Scheune" und Theater erneut leer. Säle, die durch die Abstandsregeln schon in den letzten Monaten längst nicht voll waren. Kabarettist und Vorsitzender des Moritzhof-Trägervereins Lars Johansen spricht im Video über die aktuelle Situation des Magdeburger Kulturzentrums.

Hoffnung für Kulturschaffende

Bis zu 5.000 Euro Corona-Hilfen sollen nun auch Kulturschaffende bekommen. Der Antrag sei laut Kulturstaatsministerin Monika Grütters unbürokratisch geplant. Es bleibt abzuwarten, wie es um die Zukunft der Kulturbetriebe steht.

 

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