Magdeburg/Halle (dpa). Das Netz öffentlicher WC-Anlagen für die Notdurft beim Schaufensterbummel ist in Sachsen-Anhalts Städten dünn. Bestehende Toilettenanlagen würden zudem oft verunreinigt, beschmiert oder zerstört. Das habe mancherorts zur Schließung von WC-Häuschen geführt, ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Dennoch planen die Kommunen eigenen Angaben zufolge auch die Inbetriebnahme neuer WC-Häuschen.

Die meisten öffentlichen Toiletten gebe es mit 17 Anlagen in Magdeburg, wobei die Stadt 13 selbst bewirtschafte und vier in die Verantwortung einer Werbefirma gegeben habe. Für ihre WC habe die Landeshauptstadt im Vorjahr nach eigenen Angaben 156.300 Euro ausgegeben. In Halle gebe es zehn öffentliche WC-Anlagen – dort werde die Hälfte fremdbetrieben. Werbenutzungsverträge würden den Städten helfen, die hohen Kosten für die WC-Häuschen zu minimieren.