Schlagershow und Puppenspiel beim Dorffest

Pechau hat Pech mit dem Wetter: Gefeiert wird trotzdem

Von Michaela Schröder

Pechau. Der Regenschirm avancierte zum wichtigsten Begleitutensil am vergangenen Sonnabend in Pechau. Doch Regen und kühle Temperaturen hinderten die Einwohner und Gäste nicht daran, das Dorffest auf dem Gemeindehof zu besuchen.

Das diesjährige Fest stand unter dem Motto "110 Jahre Pechauer Feuerwehr und 50 Jahre Naturschutzgebiet Kreuzhorst". Erneut hatten die Pechauer Feuerwehr sowie der Kultur- und Heimatverein die organisatorischen Fäden in der Hand.

Die Dorfparty startete mit einer Rundfahrt der Feuerwehren. Danach überreichte der Pechauer Ortschaftsrat eine Ehrenurkunde an die Kameraden der Pechauer Feuerwehr für hervorragende Leistungen bei der Brandschutzbekämpfung.

Dem Regenwetter fiel dann der Feuerwehrausscheid der ostelbischen Wehren zum Opfer. Der Wettstreit um den Ostelbienpokal soll nun Ende September wiederholt werden, versicherte Torsten Bothe von der Freiwilligen Feuerwehr Pechau.

Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt von "Rolands Schlagershow". Dagmar Hichert und Roland Schmidt brachten mit bekannten Schlagern die Besucher zum Schunkeln. Die "Freie Puppenbühne Magdeburg" begeisterte indes die kleinen Besucher mit "Die Geschichte von Hündchen und Kätzchen".

Auf dem Gemeindehof luden Bastelstraße, Hüpfburg sowie der Korbwaren- und Keramikverkauf ein. Die sonst so beliebte Hüpfburg blieb wegen des nassen Wetters unberührt. Jung und Alt kamen dafür im Gemeindesaal zusammen. Dort konnten Besucher für 2 Euro Materialkosten Blumengestecke zaubern. Der Pflanzenhof Beyme stellte nicht nur das Material zur Verfügung, sondern gab die nötige Hilfestellung sowie Basteltipps.Der Erlös der Aktion soll den Hungernden in Ostafrika zugutekommen.

Ortsbürgermeister und Heimatvereins-Vorsitzender Bernd Dommning bilanzierte: "Das Fest ist ein Bestandteil des Dorflebens und festigt die Dorfgemeinschaft. Trotz Regen war es eine gelungene Veranstaltung. Die Einwohner und Gäste haben uns nicht im Stich gelassen. Jung und Alt hatten zusammen Spaß. Mein Dank gilt allen Helfern und Kuchenbäckerinnen für ihren Einsatz und an unsere Freiwillige Feuerwehr für die Versorgung."