Tierschützer

PETA will Nutria-Tötungen verhindern

Die Tierschutzorganisation PETA möchte die Jagd auf Nutria in Stendal stoppen.

10.03.2021, 00:00
Ein Nutria sitzt an einem Graben und putzt sich +++ dpa-Bildfunk +++
Ein Nutria sitzt an einem Graben und putzt sich +++ dpa-Bildfunk +++ dpa

Stendal l Die Tierrechtsorganisation „PETA“ hat sich im Februar an die Stendaler Stadtverwaltung gewandt, um die geplante Bejagung der Nutria zu verhindern. Wie die Tierschützer in einer Pressemitteilung schreiben, habe man an Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU) appelliert, davon abzusehen, die Nagetiere zu fangen und anschließend zu töten. Stattdessen solle eine tierfreundliche Lösung angewendet werden, um das Problem zu lösen. „Nutrias haben ebenso ein Recht auf ein unversehrtes Leben wie wir Menschen“, heißt es in dem Schreiben.
Statt die Tiere zu beseitigen, schlägt „PETA“ zwei Alternativen vor. Einerseits ein Fütterungsverbot, andererseits lokale mechanische Schutzmaßnahmen wie Drahtgeflechte zum Schutz technischer Bauwerke. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf eine Empfehlung des Landesamtes für Naturschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Tierfreundliche Abwehrmaßnahmen seien vollständig auszuschöpfen. Die Tierschützer argumentieren außerdem, dass eine friedliche Koexistenz durchaus möglich sei. Diese solle außerdem das Ziel behördlicher Maßnahmen sein. Zumal damit zu rechnen sei, dass sich die Nutria-Population rasch erholen würde.