Magdeburg l Im August 2017 hatte der Stadtrat Magdeburg den Oberbürgermeister damit beauftragt, den Abschnitt des Elberadweges entlang der asphaltierten Strecke zwischen Hubbrücke und Benediktinerstraße, zwischen Benediktinerstraße und Fährstraße entlang der Hochwasserschutzmauer sowie zwischen Elbstraße und Sülzeberg mit einer Beleuchtung auszustatten.

Und man sollte bei der Installation der Lichtmasten darauf achten, dass die Bäume und Sträucher entlang der Strecke geschützt werden. Bis zum dritten Quartal 2018 sollte die Baumaßnahme abgeschlossen sein, so der Auftrag des Stadtrats.

LED-Leuchten für Klimaschutz

Damit die Unterhaltungskosten so gering wie möglich ausfallen und auch ein Beitrag für den Klimaschutz geleistet wird, sollten LED-Leuchten für die Anlage genutzt werden. LED-Leuchten verbrauchen nur ein Zehntel des Strom wie normale Straßenlaternen. Damit die Laternen auch zum Stadtteil passen, sollten typische „Buckauer Leuchten“ in Ozeanblau verwendet werden.

Die Stadt Magdeburg begann auftragsgemäß mit den Ausschreibungen für die Beleuchtung. Die Finanzierung dafür sei aus den Fördermitteln für das Sanierungsgebiet Buckau gesichert, hieß es damals.

Der Sanierungsträger Baubecon habe zugesagt, die benötigten Mittel für die Beleuchtung bereitzustellen. „Leider hat die Baubecon ihre Zusage Ende 2017 revidiert“, so Magdeburgs Baubeigeordneter Dieter Scheidemann in einer aktuellen Stadtratsinformation zum Stand der Dinge in Sachen „Elberadwegbeleuchtung“. Der Sanierungsträger habe als Begründung angegeben, die finanziellen Mittel doch selbst zu benötigen.

Fördermittel aus "Stadtumbau Ost"

Die Folge: Frühestens in zwei Jahren könnte eine Beleuchtungsanlage gebaut werden. Als Grund nannte Dieter Scheidemann, dass im Tiefbauamt mittelfristig keine Gelder für diese Maßnahme eingeplant seien.

Für die Finanzierung des Projekts sollen Gelder aus dem Förderprogramm „Stadtumbau Ost“ beantragt werden. Das soll für das Programmjahr 2019 passieren, so der Baubeigeordnete. Vorausgesetzt, die Mittel würden aus dem Förderprogramm bewilligt, sei frühestens im Laufe des Jahres 2020 damit zu rechnen, dass der Elberadweg zwischen Hubbrücke und Sülzeberg eine moderne LED-Beleuchtung bekommen könne.