Magdeburg l In Magdeburg haben am Morgen des 1. Januar 2019 die Aufräumarbeiten nach der Silvesternacht begonnen. Seit 7 Uhr waren Mitarbeiter der Magdeburger Verkehrsbetriebe (MVB) unterwegs, um die Weichen auf den wichtigsten Strecken von den Überresten der feiernden Menschen zu befreien.

Um 8 Uhr starteten die Mitarbeiter der Stadtreinigung zum Putzeinsatz. Schwerpunkte waren der Hasselbachplatz, die Sternbrücke sowie die anderen Elbbrücken. "Es ist weniger geworden", meint Mitarbeiter Jens Rachholz angesichts der doch überschaubaren Überreste am Hasselbachplatz. Dafür sieht es auf dem Neustädter Platz im Norden Magdeburgs übel aus. Hier wurden auch die Scheiben der Straßenbahnhaltestelle sowie eines Werbeaufstellers zerstört.

Insgesamt war es für Feuerwehr und Rettungsdienst eine "normale" Silvesternacht, wie Stephan Severidt, Wachleiter der Feuerwache Nord, am Morgen danach bilanziert. Insgesamt gab es 174 Einsätze, davon 98 nach Mitternacht. Gelöscht werden mussten 14 Gerümpel- sowie 16 Müllcontainerbrände. Außerdem wurden in der Rothenseer Straße sowie im Bruno-Taut-Ring Autos vermutlich durch von Feuerwerk ausgelösten Bränden beschädigt.

Keine schweren Verletzungen

Der Rettungsdienst wurde 120 Mal alarmiert. Glücklicherweise habe es aber keine schweren Verletzungen durch Feuerwerk gegeben, sagt Stephan Severidt.

Die Zahl der Einsätze sei für eine Silvesternacht nicht ungewöhnlich. Dadurch, dass alle Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie alle Freiwilligen Wehren in Alarmbereitschaft gewesen waren, sei man gut vorbereitet gewesen, erklärt er.