Magdeburg l Einen groben Planungsfehler nannte im Frühjahr 2017 Simone Andruscheck, Leiterin des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg (SFM), den Umstand, dass auf dem Spielplatz im Strubepark die meisten Spielgeräte des gerade erst umgestalteten Areals wieder abgebaut werden mussten. Weder der beauftragte Planer noch die ausführende Tiefbaufirma hatten bemerkt, dass im Untergrund ein 110-Kilovolt-Starkstromkabel verläuft. Diese dürfen allerdings nicht überbaut und müssen mit seitlichen Pufferzonen versehen werden. Daher wurden die gerade erst im Herbst 2016 installierten Spielgeräte versetzt.

Nun also ist ein Teil des Spielplatzes wieder zum Besuch und Nutzen freigegeben worden. Ein Teilbereich ist noch eingezäunt, da sich dort der Rasen an den sogenannten Balancierpunkten noch entwickeln muss.

Technik ist Thema des Spielplatzes

Thematisch greift der Spielplatz das Thema „Technik und technische Errungenschaften“ auf und nimmt Bezug auf den Namensgeber des Parks, den Fabrikanten Conrad Louis Strube (1838-1899) sowie das nahegelegene Technikmuseum. Eine Farbrikgründung wird mit einem generationsübergreifenden Fließband-Parcours, bestehend aus einer Wackelbrücke, verschiedenen „Zahnrad-Pollern“, einer Kletterbrücke sowie Balancierseilen und -balken aufgegriffen, heißt es.

Der „Transmissionen-Parcours“ erfordert ebenfalls durch Balancierhölzer, Podeste und Balancierbrücken im Fabrikdesign die Geschicklichkeit von Kindern, Jugendlichen und Senioren. Umgeben wird der Spielbereich von insgesamt zehn Balancierpunkten aus orangefarbenem Fallschutzbelag sowie zwei Trampolinen, die zur aktiven Nutzung einladen.

Im Vorfeld der Gestaltung waren Schüler der Grundschule Leipziger Straße gefragt, sich mit ihren Wünschen einzubringen. Bei einem Treffen im Technikmuseum Magdeburg 2016 wurden Ideen in Form von Zeichnungen und Modellen gesammelt.