Magdeburg l Wie weiter mit den Hauptstraßen im Süden Magdeburgs und in den Stadtteilen entlang der Perlenkette an der Elbe? Die Stadtverwaltung hat in einer Information zusammengefasst, wie der Stand der Planungen ist.

Alt Westerhüsen: Inzwischen läuft derzeit die Vorplanung des ersten Teilabschnitts von der Kreuzung Schönebecker Chaussee/Alt Westerhüsen bis zur Sohlener Straße. Neben der gemeinsamen Nutzung der Fahrbahn für die verschiedenen Verkehrsarten geht es hier um einen barrierefreien Ausbau der Haltestellen. Für den Bereich wurde ein Antrag auf Förderung aus Mitteln des Städtebaus gestellt. Bei einer Bewilligung von Zuschüssen würden hier auch Mittel aus dem Efre-Programm der Europäischen Union fließen.

Insgesamt ist die Hauptstraße zwischen Buckau und Westerhüsen in sieben Abschnitte unterteilt. Neben einer Sanierung des Gleiskörpers für die Straßenbahn geht es hier auch um die Schaffung von modernen Haltestellen und eine Ordnung des Fußgänger-, Fahrrad- und Autoverkehrs. Berücksichtigt werden müssen auch die Anforderungen des Liefer- und des ruhenden Verkehrs.

Bis nach Buckau

Eine Neugestaltung ist auch im Bereich der Einmündung der Warschauer Straße auf die Schönebecker Straße vorgesehen: Hier wird in den kommenden Jahren die neue Straßenbahntrasse angebunden, für die inzwischen bereits Arbeiten in der Raiffeisenstraße laufen. Auch hier muss der Straßenraum neu gestaltet werden, und es werden barrierefreie Haltestellen gebaut.

Brenneckestraße: Investiert werden soll in den Jahren 2018 bis 2021 auf der Brenneckestraße. Es geht hier um eine Rechtsabbiegespur im Bereich des Magdeburger Rings. Neben Planungskosten in Höhe von 47.000 Euro geht die Magdeburger Stadtverwaltung derzeit davon aus, dass die Bauarbeiten und Baukosten in Höhe von 198.000 Euro liegen. Gebaut werden soll möglichst schon im Jahr 2019.

Bau an der Brenneckestraße

Seit rund sieben Jahren rollt der Verkehr über die Anschlussstelle des Magdeburger Rings, über die Gebiete in den Stadtteilen Sudenburg, Ottersleben, Lemsdorf, Reform, Hopfengarten und Leipziger Straße gut zu erreichen sind. Mit dem Bau eines neuen Einkaufszentrums samt Obi-Baumarkt allerdings hat sich eine neue Verkehrsbelastung für diesen Bereich ergeben.

Fermersleber Weg: Zwischen Lemsdorfer Weg und Semmelweisstraße soll der Fermersleber Weg ausgebaut werden. Zunächst sind für dieses Jahr Planungskosten in Höhe von 60.000 Euro und im kommenden Jahr in Höhe von 97.500 Euro vorgesehen. Für den Bau geht die Stadtverwaltung von 500.000 Euro im Jahr 2021 und rund einer Million Euro im Jahr 2022 aus. Unter anderem geht es an dieser Stelle auch um den Bau eines Radwegs.

Salbker Straße: Zwischen Leipziger Straße und Dodendorfer Straße soll die Salbker Straße in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Neben den Geldern für die Planung in Höhe von 44.000 Euro für das kommende Jahr sollen im Jahr 2020 in den Bau 396.000 Euro fließen.

Bierer Weg: Ausgebaut werden soll der Bierer Weg zwischen Leipziger Straße und Dodendorfer Straße. Hier sind für das Jahr 2019 Planungsmittel in Höhe von 145.300 Euro angemeldet. Die Baukosten dürften dann im Jahr 2020 eine halbe Million Euro, im Jahr 2021 eine Dreiviertelmillion Euro betragen.