Magdeburg l Ein Magdeburger befürchtet, dass durch den Bau eines Möbelhauses - konkret Ikea - sein benachbartes Grundstück an Wert verliert. Grund seien die Geräusche, die durch den Betrieb des Möbelhauses auf dem ehemaligen Milchhof entstehen. Er klagte vor dem Verwaltungsgericht Magdeburg und verlor.

Laut Gericht habe sich der Magdeburger durch die von der Stadt Magdeburg erteilte Baugenehmigung in seinen nachbarlichen Rechten verletzt gesehen.

Das Gericht wies die Klage ab. Der Lärm, der durch das Möbelhaus entstehe, überschreite nicht die zulässigen Grenzwerte, hieß es. Auch dürfte die Baugenehmigung bauplanungsrechtlich zulässig sein. Die Umgebung sei von großflächigem Einzelhandel mit geprägt. Eine Ansiedlung von neuem Gewerbe könne deshalb nicht beanstandet werden.

Die Entscheidung ist laut Gerichtssprecher noch nicht rechtskräftig.