Oebisfelde l „Remade Laces“ aus Oebisfelde, das sind Louis Schramm (Schlagzeug), Justin Pöhl (Rhythmusgitarre), Gina Weißkopf (Gesang), Max Pernack (Leadgitarre) und Josie Pöhl (Bass) von der musikalischen Seite. Der Denker und Lenker für das Management ist Luke Lubatsch, der auch „den Hut für das Premieren-Rockfestival „Die Bühne rockt“ im kleinen Park hinter der Kasube-Mühle auf hatte“. Eine Musiknacht voller Risiken für die Nachwuchsband. Doch Lupatsch wagte am frühen Abend einen ersten Kassensturz und meinte, „dass wird knapp, aber könnte reichen.“

Mit offenem Visier ist die Band dieses Rockkonzert seit vergangenem März angegangen, hieß es von Lubatsch. Was die Jugendlichen und Heranwachsenden bestärkte, dieses Event stattfinden zu lassen, war der Zuspruch und die aktive Unterstützung von den Eltern und zahlreichen freiwilligen Helfern. Letztendlich konnten finanziell starke Sponsoren gefunden werden, die die Entscheidung leichter machten. Und als dann auch eine entsprechend große Show-Bühne über Kontakte mit der Jugendbegegnungsstätte (JBS) Oebisfelde „für kleines Geld“ bereit stand, war „Die Bühne rockt“ geboren.

Handgemachte und selbst komponierte Musikstücke bestimmten diese Rocknacht. Die Band „Abandoned In Destiny“ aus Salzgitter eröffnete das Konzert gleich mit harten Akkorden, aggressiven Gesang und satten Beats. Das kam vor allem beim jungen Publikum an, das in der Masse aber durchaus altermäßig gemischt war. Die Wolfsburger Formation „Letters Sent Home“ bot hingegen den sogenannten Stil Alternative Rockmusik mit Pop-, Punk- und Metal-Einflüssen. Ohrwürmer wechselten sich mit Klangfolgen ab, die Geschmackssache waren.

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Die Gastgeber, „Remade Laces“ genossen selbstredend den Status der „Local heroes“. Die Bandmitglieder spielten und sangen die Anspannung der Konzertvorbereitung von der Seele, was die Fans frenetisch mit Applaus honorierten. Die Band übt übrigens in angemieteten Räumen der Jungendbegegnungsstätte und lässt dabei die JBS-Tagesgäste immer wieder einmal in Proben hineinschnuppern.