Oebisfelde l Gut 100 Besucher wollten bei der Saisoneröffnung des Burg- und Heimatmuseums Oebisfelde am Vorabend des Maifeiertags mit dabei sein. So viele, wie seit Jahren nicht mehr zu einer Saisoneröffnung. Die Schatzmeisterin des Oebisfelder Heimatvereins, Veronika Lehnert, und die zahlreichen Helfer waren schon gespannt, ob diese Premiere der Oebisfelder Heimatfreunde gelingen wird. Die Mienen wurden aber schnell freundlicher, als sich nach und nach immer mehr Gäste auf dem großen Burghof einstellten. Trotz kühler Temperaturen und einem böigen Wind vergnügte sich die Besucherschar bei Grillwürstchen und Getränken. Für die jüngeren Besucher hatte Brigitte Langhoff eine Schatzsuche vorbereitet. Zudem durften die Kinder sich Stockbrot über offenen Feuerstellen zubereiten.

Zur Saisoneröffnung spendierte der Heimatverein gleich zwei Führungen durch die Ausstellungen. Solch ein Rundgang durch die Oebisfelder Historie lohnt sich immer, aber auch immer wieder, wie die neuen Ausstellungen aufzeigen. Einer dieser neuen Hingucker ist ein in adretter Jungpionier-Uniform gekleideter Jüngling im historischen Klassenzimmer. Wohl der imposanteste Blickfang dürfte jedoch die mit großem Aufwand restaurierte historische Rathaus-Turmuhr sein.

Zum „Internationalen Museumstag“ am Sonntag, 13. Mai, soll zudem die Sonderausstellung „Das alte Kaltendorf“ präsentiert werden. Hintergrund ist die Zusammenlegung von Oebisfelde und Kaltendorf vor 100 Jahren.

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Museum und Turm geöffnet

Bis zum Saisonende am Sonntag, 30. September, werden sowohl das Museum als auch der Burgturm für Besucher jeweils sonntags sowie an Feiertagen, also auch Himmelfahrt und Pfingsten, von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet sein. Besuchergruppen ab zehn Personen, die dem Museum einen Besuch abstatten möchten, haben die Möglichkeit, bei rechtzeitiger telefonischer Anmeldung unter 039002/445 26 das Museum auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten zu besichtigen oder den Burgturm zu besteigen. Besondere Angebote des Oebisfelder Heimatvereins sind der Empfang durch die Heimatfreunde in historisch nachempfundenen Gewändern, die Begrüßung mit Brot und Salz, der Ritterschlag oder die Ernennung zum Burgfräulein sowie die Führung mit alten Sprüchen und deren Herkunft im Museum.