Hamersleben l Im Februar 2016 übernahm Mathias Günther die Funktion als Gemeindejugendfeuerwehrwart in der Verbandsgemeinde Westliche Börde. Der 26-jährige Altenpfleger ist bereits seit 17 Jahren Mitglied der Feuerwehr Ausleben und bekleidet auch dort schon seit mehr als zwei Jahren die Position des Jugendwartes. Nun hat er eine weitere Herausforderung innerhalb der Verbandsgemeinde übernommen und freut sich, dass die Jugendarbeit als komplexer Aufgabenbereich in der Verbandsgemeinde einen hohen Stellenwert besitzt.

Sieben Jugendgruppen und vier Kinderwehren

Mathias Günther betreut in der Westlichen Börde jetzt insgesamt sieben Jugendfeuerwehrgruppen sowie vier Kinderwehren und hat sich dabei eine ganze Reihe von Zielen vorgenommen. Und um diese umsetzen zu können, ist ihm die Zusammenarbeit aller Wehren sowie die Hilfe und Unterstützung in allen Belangen sehr wichtig. Gern knüpft er an die Grundsatzarbeit des ehemaligen Gemeindejugendfeuerwehrwartes Christian Marquardt an, der die Messlatte im Vorfeld sehr hoch gelegt hat und seinem Nachfolger ein intaktes Arbeitsfeld übergeben konnte.

„Das möchte auch ich so weiterführen“, sagt der Ausleber, der schon jetzt eine Reihe seiner Vorstellungen und Ideen auf den Weg gebracht hat. „Ich möchte mich dafür einsetzen, dass unser Nachwuchs einen guten Ausbildungsstand bekommt“, so Mathias Günther, dem dabei konstante und durchaus steigende Mitgliederzahlen in den Reihen der Kinder- und Jugendwehren am Herzen liegen. In seiner ganz persönlichen Planung steht dabei ein hoher Grad an Öffentlichkeitsarbeit, die er durch Brandschutzerziehungen in Schulen, Kindertagesstätten und Hortbereichen umsetzen möchte.

Team aus der gesamten Verbandsgemeinde

Seine Planung besteht auch darin, jährlich ein Team aus der gesamten Verbandsgemeinde zur Leistungsspange zu schicken. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung für ein Mitglied der Jugendfeuerwehr und wurde vom Präsidenten des Jugendfeuerwehrverbandes gestiftet. An diese besondere Auszeichnung ist eine spezielle Abnahmeprüfung gebunden, die in fünf verschiedene Aufgabenbereiche gestaffelt ist.

Eine weitere Idee, die nicht unbedingt neu ist, möchte er ebenfalls wieder aufgreifen und umsetzen. Das zentrale Feuerwehrzeltlager mit der Teilnahme aller Kinder- und Jugendwehren der Verbandsgemeinde soll wieder ins Leben gerufen werden.

„Das ist eine ganze Menge“, weiß der Gemeindejugendfeuerwehrwart. Für die Umsetzung seiner Vorhaben und weiteren Planungen baut er natürlich auf die Hilfe aller Feuerwehren in der Verbandsgemeinde und hofft auf beste Unterstützung. Sein Dank geht bereits jetzt an alle Wehren für seine herzliche Aufnahme in das neue Amt.