Eilsleben l „Schulsanitäter haben ein wachsames Auge auf mögliche Gefahrenpotentiale. Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen – für sich und andere. Umfassend geschult, handeln sie dann auch in kritischen Situationen überlegt und können somit richtig helfen, wenn Hilfe gebraucht wird“, weiß Heike Astalosch, ehrenamtliche Jugendrotkreuzleiterin im DRK-Kreisverband Wanzleben. Sie freut sich, dass die Abteilung der Schulsanitäter nun um eine weitere Gruppe angewachsen ist.

Um die Sicherheit der Kinder in ihrem Haus zu verbessern, hat die Freie Grundschule „Globus“ in Zusammenarbeit mit dem DRK den eigenen Schulsanitätsdienst ins Leben gerufen. 17 Mädchen und Jungen der zweiten bis vierten Klassenstufe machen mit, werden(2.-4- Klasse) werden darin geschult, im Falle eines (Un)Falles Erste Hilfe zu leisten.

„Dieses Wissen, diese Reife lässt die jungen Menschen auch in anderen Zusammenhängen überlegter handeln“, erklärt Astalosch. „In der Regel trägt das Bewusstsein helfen zu können wesentlich zur Entwicklung eines stärkeren Selbstbewusstseins und einer besseren Einschätzung der eigenen Fähigkeiten bei.“ Der Schulsanitätsdienst sei daher eine sinn- und verantwortungsvolle Tätigkeit – und wecke „möglicherweise sogar berufliche Interessen in diesem Bereich“.

Mittlerweile beteiligen sich sieben Schulen aus dem Kreisverbandsgebiet an dem Projekt Schulsanitätsdienst. Anlässlich der offiziellen Gründung überreichte Heike Astalosch den neuen Partnern auch die Startersets. Darin enthalten sind neben Arbeitsheften auch notwendige Übungsbeutel, eine für die Erste Hilfe ausgestattete Sanitasche und noch viele weitere Materialien. Die Leitung der Gruppe hat Diana Lorber, Pädagogische Mitarbeiterin an der Globusschule, übernommen. Als Fachkraft wird ihr Simone Brandes vom Eilsleber DRK-Kinder- und Jugendzentrum zur Seite stehen.