Sommerschenburg l Nach zwei Tagen Spiel, Spaß und Geselligkeit war Heimatvereinsvorsitzende Hannelore Wölfer vollends zufrieden mit dem sommerlichen Veranstaltungshöhepunkt: „Ich kann mich nur bei allen bedanken – bei allen, die das Wochenende aktiv mitgestaltet haben, sowie bei den vielen treuen Gästen. Rundum ist es uns wieder einmal gelungen, ein schönes Fest zu feiern. Da ist die Vorfreude aufs nächste Jahr auch schon wieder sehr groß.“

Den bewährten Programmablauf an ebenso bewährter Stelle konnte man im verschönerten Umfeld starten, was nicht nur bei Hannelore Wölfer lobende Worte auslöste: „Das Ambiente am Dorfgemeinschaftshaus hat sich nochmal ein Stück zum Positiven verändert. Der Eingangsbereich wurde mit Verbundsteinen gepflastert. Dass dieses geschehen ist, dafür dankt der Pottburger Heimatverein als Mitnutzer des Hauses der ausführenden Firma und dem Gemeinderat sehr herzlich. Eine Schmutzecke weniger! Die Gestaltung verdanken wir in erster Linie Bernd Schomburg, der nach seiner Initiative ‚Baumscheibe‘ nun auch die Blumenkübel gebaut hat. Die Blumen für die schöne Bepflanzung sponserte Eberhard Bätge.“

Acht Disziplinen zu meistern

Für die Zierde war also gesorgt, fehlte noch die Hauptzutat: die Gäste. Und die beteiligten sich wiederum zahlreich an den Angeboten. Allein elf Teams starteten am Sonnabend in den stets erheiternden Mannschaftswettbewerb. Acht Disziplinen galt es zu meistern: Torwandschießen, Schätzfrage, Darts, Gummistiefelweitwurf, Kegeln, Eimerheben, Bolawurf und die Riesenherausforderung „Mutter auf Gewinde“.

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70 von 88 möglichen Punkten fuhr das Quintett „BSG Traktor Sommerschenburg“ ein, was den Männern hauchdünn zur Pokalverteidigung reichte. Um die Winzigkeit von nur einem Zähler verwiesen die Vorjahressieger die hartnäckigen Konkurrenten „FeiSa 2“ auf den zweiten Platz.

Doppelten Grund zur Freude hatte BSG-Mitglied Frank Schulze, denn er hatte wenig später auch beim Kegeln um den Bürgermeisterpokal die Nase vorn. Bei den Frauen gewann Janine Hartmann die Trophäe. „Auch die Kinder haben sich an den schweren Kugeln versucht und so manchen Kegel umgehauen“, berichtet Hannelore Wölfer. „Ganz toll war das Ergebnis von Denis Krüger. Dem Drittklässler ist sogar eine glatte Neun gelungen. Insgesamt kam er auf 20 Holz bei drei Wurf – ein sehr gutes Ergebnis, da wächst ein Kegler heran.“

Das Interesse am Preisschießen stand jenem an den anderen Wettbewerben in nichts nach – „und die Trefferquote war so eng, dass die Sieger nur durch Stechen ermittelt werden konnten“, so Wölfer. Steffen Berkling, Dorina Miehe und Jaden Hartmann setzten sich am Ende durch.

Zwischen Disko, Tanzvergnügen und gemütlichem Frühschoppen erfolgte schließlich noch eine Siegerehrung der besonderen Art: Bernhard Orzel wurde der Bürgerpreis 2016 der Gemeinde Sommersdorf verliehen. Bürgermeister Peter Müller würdigte in seiner Laudatio Orzels Schaffen zum Wohle der Gemeinde und seine künstlerischen Werke. „An verschiedenen Stellen im Ort sind einige zu entdecken, darunter das Ortsschild Sommerschenburg und ganz neu das Ortsschild Sommersdorf“, so Müller.