Ausleben l Verbandsgemeinde-Bürgermeister Fabian Stankewitz (SPD) hat sich am Mittwoch einen Überblick vom Stand der Bauarbeiten verschafft. „Hier haben wir eine jahrelange Anlaufphase benötigt“, erklärt er beim Vor-Ort-Termin. „Jetzt erfolgen die Arbeiten im Auftrag der Gemeinde und es sieht schon ganz gut aus.“

Die Verwaltung unterstützt die Ausleber bei der Umsetzung des Projektes, welches auch Bürgermeister Dietmar Schmidt (UWG) ständig im Auge hat. „Im Juni 2016 sind wir wegen der massiven Schäden mit der Krippe eine Etage höher gezogen“, verrät die stellvertretende Leiterin der Einrichtung, Manuela Sprung. „Das war für die Kleinen nicht mal so schlecht, sie sind selbständiger geworden und überwinden die Treppe schon ganz geübt.“ Allerdings seien die Aufgaben für die Erzieher ungleich schwerer. „Es gibt etliche Kinder, die noch nicht laufen können, diese müssen getragen werden“, erklärt sie. „Ein Dauerzustand ist das auf jeden Fall nicht.“

Vergleich vorm Oberlandesgericht

Dem stimmt der Verbandsgemeinde-Bürgermeister zu. „Das Ganze hat sich so lange hingezogen, weil es zu einer Klage gegen die vorher tätige Firma und den Planer gekommen ist“, sagt er. „Vor dem Oberlandesgericht kam es dann zu einem Vergleich.“ Dieser sieht vor, dass Entschädigungszahlungen an die Gemeinde gehen, die auch wiederum an eine neue Baufirma und einen neuen Planer ausgereicht werden können. „Man kann also quasi von einer Plus-Minus-Null-Angelegenheit ausgehen“, erzählt Stankewitz. „Klammert man einmal die Umstände vor Ort aus.“

Bilder

Fertig werden soll der Krippenbereich noch im September. „Die Gemeinde hat sich außerdem dafür ausgesprochen, nach den notwendigen Arbeiten wegen der Nässeschäden, die Räume zu renovieren“, blickt er weiter voraus. „Auch der Eingangsbereich im Keller wird dabei saniert.“ Hier versichert er der stellvertretenden Leiterin, dass der neue Anstrich komplett erfolgen solle. „Im Zweifelsfall werden wir die Gemeinde dabei unterstützen“, fügt er hinzu.

Waschbecken gewünscht

Manuela Sprung freut sich, dass im Zuge der Arbeiten eine Waschbecken in einem der Räume angebracht wird. „Das haben wir uns gewünscht“, schildert sie. „Es ist schön, dass die Umsetzung möglich geworden ist.“ Nach etwas über einem Jahr ist die Rückkehr in die Krippenräume nun wieder in greifbare Nähe gerückt. „Das wird auch gerade die Eltern sehr freuen“, ist die Stankewitz sicher, der den finanziellen Rahmen mit etwa 40.000 Euro beziffert.

Mit dem „Schloss Trautenstein“ haben die handelnden Politiker im Ort und der Verbandsgemeinde aber noch einiges vor. „Die Kita ist ein echtes Schmuckstück“, sagt der Verbandsgemeinde-Bürgermeister. „Im Augenblick beschäftigen wir uns damit, über eine Stark V-Förderung weitere Sanierungsarbeiten vorzubereiten.“ So sollen die erste und die zweite Etage renoviert werden. Das umfasst den Einbau von Akustikdecken in den Gruppenräumen, die Erneuerung der Beleuchtung sowie die Sanierung der Fußböden. Mit der Fertigstellung könne durchaus schon Ende 2018 gerechnet werden. „Wir bekommen auch zwei neue Küchen“, wirft Manuela Sprung ein. Stankewitz ist sich sicher, dass das „Schloss Trautenstein“ künftig nicht nur mit seiner weiträu- migen Außenanlage und der schmucken Fassade überzeugen kann.