Kroppenstedt l Nachdem in den zurückliegenden Tagen schon der eine oder andere Kraftfahrer mal die gesamte Straße ausprobiert hat, ist dieser Weg jetzt auch offiziell frei. Denn während der südliche Teil bereits im vergangenen Jahr auf Vordermann gebracht und wieder freigegeben worden ist, sind nun auch die Arbeiten am nördlichen Teil beendet und ist das gesamte Bauprojekt abgenommen.

So dass die U-förmige Kroppenstedter Straße Am Bahnhof nun langdurch eine etwa fünf Meter breite Fahrbahn aus anthrazitfarbenem Verbundsteinpflaster hat. Parallel dazu verläuft ringsum ein bis zu 1,60 Meter breiter Fußweg, der grau gepflastert worden ist. Und außerdem haben beide Straßenabschnitte mehrere Fahrzeug-Stellplätze bekommen, die wiederum mit braunen Pflastersteinen angelegt worden sind.

2018 begannen Arbeiten

Mitte Mai 2018 hatte die Baufirma Specht aus Kleinalsleben vor allem im Auftrag der Stadt Kroppenstedt, aber auch um Aufträge für die Verbandsgemeinde Westliche Börde und den Trink- und Abwasserverbandes Börde zu erledigen, mit den Arbeiten an dieser gemeindeeigenen Straße begonnen. Um sich zunächst einen ersten, etwa 260 Meter langen Abschnitt vorzunehmen. Der quasi den südlichen Teil und den Kurvenbereich umfasst hat.

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Eingangs sind in diesem Bereich ausgediente Versorgungsleitungen ersetzt beziehungsweise neue Versorgungsleitungen gelegt worden. Ersetzt wurden beispielsweise noch aus DDR-Zeiten stammende Trinkwasserrohre, während ein Regenwasserkanal völlig neu gebaut worden ist. Zudem ist die Gelegenheit genutzt worden, um Leerrohre für die künftige Breitbandversorgung zu verlegen.

Wobei letztere Arbeiten weitaus komplizierter geworden sind, als alle Beteiligten angenommen hatten. Haben doch Probleme mit der dafür gesondert beauftragten Baufirma zu einer Unterbrechung und damit insgesamt zu einer Verzögerung des gesamte Projekts geführt. Das aber dann doch noch in diesem ersten Abschnitt bis zum Jahresende beendet worden ist.

Erneuter Baueinsatz

So dass im neuerlichen Mai die Bauarbeiter abermals angerückt kamen, um den zweiten, etwa 110 Meter langen Abschnitt zu erledigen. Für dessen Gestaltung aber zwischenzeitlich noch ein paar Grundstücks-Eigentumsfragen zu klären waren. „Wodurch sich zwar alles noch einmal etwas verzögert hat, aber wodurch das Projekt nicht teurer geworden ist“, wie Kroppenstedts Bürgermeister Joachim Willamowski sagt.

Der sich nun gemeinsam mit Kerstin Müller Specht vom Baubetrieb, mit Nicole und Tilo Steffens von der SGW-Ingenieurgesellschaft Magdeburg und mit Marco Kammrath vom Tiefbauamt der Verbandsgemeinde das Ergebnis all der Arbeiten angesehen hat. Dabei haben sich alle auf ein paar erforderliche Nacharbeiten geeinigt, waren aber allesamt mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Zu dem auch gehört, dass die vor den Arbeiten in der Straße gefällten Bäume zum Teil schon ersetzt worden sind beziehungsweise in den nächsten Wochen noch ersetzt werden. Wie überdies alte Freilandstromleitungen verschwunden sind und die teilweise erneuerte Straßenbeleuchtung jetzt ihren Strom aus unterirdisch verlegten Leitungen bekommt.