Sülzetal l Mit rund 50.000 Euro veranschlagt der Pfarrer im Kirchspiel des Sülzetals, Raimund Müller-Busse, die Kosten für die Gesamtmaßnahme der Renovierungen an der Kirche „Sankt Martin“ in Sülldorf. Seit Anfang Januar wird hier derzeit ein neuer Fußboden verlegt.

80 Prozent der Kosten würden dabei mit Mitteln aus der LEADER-Förderung bestritten, der Rest seien Eigenmittel des Kirchspiels und des Kirchenkreises. „Mir ist es besonders wichtig, dass bei alle diesen Arbeiten nur Firmen aus der Region zum Zuge kommen“, betont Müller-Busse.

Neue Winterkirche und neue Sanitäranlagen

So habe er in Sülldorf die Firma „Franke“ aus Schönebeck mit den Bauarbeiten beauftragt. Danach komme dann auch noch ein Restaurator. Müller-Busse mutmaßt, dass die gesamten Arbeiten in vier Wochen abgeschlossen sein werden.

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In Dodendorf erhält die Kirche „Sankt Christophorus“ unter der Empore eine Winterkirche und im Turm werden Sanitäranlagen und eine Küche eingebaut. Der Kostenansatz liegt hier bei 80.000 Euro, wobei die gleiche Aufteilung wie in Sülldorf gelte. Müller-Busse schätzt, dass die Arbeiten noch sechs Wochen dauern werden.

Sülldorf ist kleinste Gemeinde im Kirchspiel

Schon im Dezember starteten die Handwerker in Dodendorf mit ihren Arbeiten. Auch hier hat die Firma Franke die Bauarbeiten übernommen, um den Trockenbau kümmert sich Christian Höding aus Bewerthal, die Sanitäranlagen baut die Firma „Harms“ aus Altenweddingen ein und die Elektroarbeiten installiert die Firma „Kleinert“ aus Langenweddingen.

„Die Kirche in Sülldorf wird dann richtig schön sein, wenn wir hier mit den Arbeiten fertig sind“, meint Pfarrer Müller-Busse. Das sei zwar die kleinste Gemeinde im Kirchspiel des Sülzetals, hier herrsche aber ein munteres Gemeindeleben, was all die Aktionen in Sülldorf bewiesen. Pfarrer Müller-Busse nennt hier das Sommerfest, all die Konzerte und den gemütlichen Adventsmarkt.

Besucher haben Toiletten vermisst

Auch in Dodendorf gebe es nur wenige Menschen, die zur Kirche gehören. „Gerade die älteren Kirchbesucher haben die Sanitäranlagen vermisst. Auch aus diesem Grund haben wir hier das Geld in die Hand genommen.“ Pfarrer Raimund Müller-Busse freut sich über „die tolle Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Dodendorf bei Veranstaltungen“.