Oschersleben l Die Vorbereitungen für das große Festwochenende vom 21. bis 23. Juni 2019 im Rahmen der 1025-Jahr-Feier in Oschersleben laufen auf Hochtouren. Im Rahmen des Jubiläumsjahres sind zahlreiche Veranstaltungen in Oschersleben geplant. Das von einem Vorbereitungskomitee „gestrickte“ Festprogramm sieht monatlich verschiedene Höhepunkte vor. Der nächste findet im Mai statt. Dann wird es erstmals einen Bürgerbrunch in der Bodestadt geben. Interessierte sollten sich den Sonnabend, 11. Mai, schon mal rot im Kalender eintragen.

Wie Marie Schinkel von der Oschersleber Touristinformation berichtet, sind für den Bürgerbrunch in jedem Fall noch Anmeldungen möglich. Lediglich 2,50 Euro sind pro Person zu berappen. Wer eine komplette Festzeltgarnitur, sie bietet Platz für acht Personen, mieten möchte, zahlt 15 Euro. Auf dem Speiseplan stehen an diesem Tag Gulasch mit Nudeln sowie Erbsensuppe und Würstchen. Wer beides nicht mag, kann sich sein eigenes Essen mitbringen. Das Essen wird die Feldküche Rothmann aus Schermcke zubereiten. Getränke und Eis sowie Kuchen können dazu gekauft werden.

Anmeldung noch möglich

Für diesen ersten Bürgerbrunch werden Festzeltgarnituren und Sonnenschirme, die im Fall des Falles auch vor Regen Schutz bieten sollen, aufgestellt. So soll eine rund 100 Meter lange Festtafel entstehen. „Es gibt Live-Musik und eine Animation für kleine und große Leute. Geplant ist der Bürgerbrunch von 11 bis 15 Uhr. Anmeldungen sind bei uns in der Tourist-Info persönlich oder unter 03949/912 205 noch bis zum 1. Mai möglich“, ist von Marie Schinkel weiter zu erfahren.

Ein ganz besonderer Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Stadt Oschersleben soll das Festwochenende vom 21. bis zum 23. Juni werden. Die Stadtverwaltung weist die Bürger schon jetzt auf einige organisatorische Besonderheiten hin. „Wegen der Auf- und Abbauarbeiten wird es vom 17. Juni bis 24. Juni sehr eng in der Innenstadt werden“, sagte Hauptamtsleiterin Christiane Klare gegenüber der Volksstimme. Denn die große Sause wird ja nicht auf dem Schützenplatz oder im Wiesenpark stattfinden, sondern in der Innenstadt.

Dabei ist der Marktplatz für die große Bühne reserviert, auf der für alle drei Festtage ein Programm geplant ist. Karussells und Rummelbuden werden auf den Parkplätzen in der Lindenstraße zu finden sein. „Die Parkplätze sind deshalb bereits ab dem 17. Juni gesperrt. Wir hoffen auf Verständnis und sind um Lösungen bemüht“, sagte Klare weiter.

Umzug startet auf dem Schützenplatz

Der für den 23. Juni geplante Umzug wird laut Klare auf dem Schützenplatz starten und dann über die Friedensstraße, die Bode- sowie die Puschkinstraße geführt, bis der Tross in die Berliner Straße abbiegt. Über die Lindenstraße soll sich der Umzug bis zum Kreisverkehr weiter bewegen. „Wir erarbeiten aktuell gemeinsam mit den zuständigen Behörden ein Verkehrs- und Sicherheitskonzept, in dem viele Ordner eingesetzt werden“, hob die Hauptamtsleiterin hervor. Der Anmeldeschluss für den Festumzug für Vereine, Institutionen, Firmen und Ortsteile wurde auf den 30. April gelegt. Im aktuellen Amtsblatt der Stadt ist ein entsprechendes Anmeldeformular zu finden.

Der Umzug werde jedoch nicht, wie ursprünglich geplant, ein historischer sein. Klare: „Wir haben sämtliche Vereine, Institutionen und Unternehmen mit der Bitte angeschrieben, sich zu beteiligen und sich, jeder auf seine Weise, zu präsentieren. Interessierte können sich bei der Kulturabteilung melden.“

Der Rummel auf dem Parkplatz in der Lindenstraße wird mit Sonderangeboten locken. „Dazu möchte ich aber noch nicht zu viel verraten“, sagte die Verwaltungsmitarbeiterin. Der Partner, ein bekannter Schaustellerbetrieb, werde dazu gesondert eine Pressekonferenz geben und dann weitere Details bekanntgeben.

Ausstellung im Burgsaal

In das große Festwochenende fällt ein weiterer besonderer Termin. Im Burgsaal wird am 21. Juni die Ausstellung „Erotik des Salzes“ eröffnet. Diese entstand in Zusammenarbeit von Bewos, dem Verein „Kunst und Kirche Emmeringen“ und dem Deutschen Salinekontor, das seinen Sitz von Halle nach Oschersleben verlegen wird, gestaltet wird. Die Exposition ist bis Mitte Juli zu sehen.

Mit der besonderen Schau beteiligt sich die Stadt Oschersleben an der Salzigen Tour. „Wir finden ja in der Börde und rund um Oschersleben durchaus regionale Bezüge zum Salz, welches ja auch hier einmal abgebaut wurde“, erklärt Lutz Bittner vom Verein „Kunst und Kirche Emmeringen“. „Die Gestalter und Künstler der Exposition „Erotik des Salzes“ werden am Tag der Eröffnung vor Ort sein und Dinge über das Salz erzählen, die die Menschen inzwischen vergessen haben“, so Lutz Bittner.