Ausleben l Auch wenn bei der derzeitigen extremen Hitze die Bauarbeiter schon etwas früher als üblich in den Feierabend gehen, schaffen sie eine ganze Menge auf der Ausleber Straßenbaustelle der L 104. So dass Auslebens Bürgermeister Dietmar Schmidt davon spricht, dass der Zeitplan höchstens eine Woche in Verzug ist, aber am Ende eingehalten wird.

Ist doch in dieser Woche bereits eine Aufgabe vollständig erledigt worden. „Die Arbeiten am Regenwasserkanal sind beendet, der liegt jetzt von den drei Eichen bis zur Nussstraße in der Erde“, sagt Dietmar Schmidt. Denn genau das ist der Abschnitt der Ausleber L 104 Ortsdurchfahrt, der seit Ende Mai in Stand gesetzt wird. Und dieser Regenwasserkanal ist dabei auch bereits am Ende des Bauabschnitt mit Blick auf künftige Bauvorhaben gut 20 Meter in die Nussstraße gelegt worden.

Trinkwasserleitung wird erneuert

Nun werden die Bauarbeiter damit anfangen, die Straße und die Nebenanlagen auszuschachten und zunächst den Untergrund zu erneuern. Ehe dann alles andere gebaut wird, also die Fahrbahn, die Fußwege und die anderen Nebenanlagen. Überdies nutzt der Trink- und Abwasserverband Börde die Gelegenheit, um einiges an seiner Trinkwasserleitung zu erneuern.

Der Bürgermeister geht davon aus, dass die meisten Arbeiten bis zum Jahresende erledigt werden und nach einer möglichen Winterpause sofort der nächste L 104-Abschnitt bis zur Kaufhalle in Angriff genommen wird. So dass dann bis auf einen letzten Abschnitt von der Kaufhalle bis zur Osterbachbrücke die gesamte Ortsdurchfahrt einschließlich der Nebenanlagen und aller Versorgungsleitungen in Stand gesetzt ist. Diesen letzten Abschnitt der Landesstraße haben sich der Gemeinderat und der Bürgermeister gemeinsam mit dem Land für 2020 vorgenommen. „Aber dafür sind noch einige Absprachen und Vorbereitungsarbeiten erforderlich“, so Dietmar Schmidt.

Jetzt werden erst einmal die knapp 700 Meter von der Nussstraße bis zu den drei Eichen auf Vordermann gebracht. Weshalb es auch eine weiträumige Umleitung über Hamersleben, Neuwegersleben und Hornhausen gibt. Auch sind Bushaltestellen verlegt und ist eine innerörtlichen Umleitung eingerichtet worden.

Die Kosten an dem gesamten Projekt werden von mehreren Seiten finanziert. Denn für die Trinkwasserleitung ist der TAV zuständig, für die Fahrbahn das Land und für die Nebenanlagen die Gemeinde. Zudem teilen sich Gemeinde und Land die Verantwortung und die Kosten für den Regenwasserkanal. Unter dem Strich muss die Gemeinde Ausleben gut eine Million Euro beisteuern. Von denen aber nach dem Stand der Dinge mehr als ein Drittel aus einem Fördermittelprogramm bezuschusst wird.