Oschersleben l Den Wirtschaftsplan des TAV für das Jahr 2018 beschlossen die Vertreter der Kommunen noch vor der Jahreswende. Mit dem ausgeglichenen Haushalt könne der Verband auch im neuen Jahr die Versorgung der Bürger mit Trinkwasser und die Entsorgung von Abwasser allzeit sichern.

„Die Gebühren für Trinkwasser werden trotz des erhöhten Einkaufspreises vom Vorlieferanten Trinkwasserversorgung Magdeburg (TWM) aus Colbitz stabil bleiben. Auch die Abwassergebühren bleiben im Jahr 2018 konstant, denn der Verband hat in einer Dreijahreskalkulation ein kontinuierliches Preisniveau festgelegt“, berichtet Burkhard Kanngießer, Vertreter der Stadt Oschersleben und Vorsitzender der Verbandsversammlung.

Geplante Investitionen des TAV würden vorzugsweise in Zusammenhang mit Baumaßnahmen von Städten und Gemeinden beim Straßenbau umgesetzt, um Synergieeffekte zu erzielen und Kosten zu sparen.

Der Verband plane im kommenden Jahr den Bau und die Sanierung von Trinkwasserleitungen in einem Umfang von 1,6 Millionen Euro. Neben vielen kleineren Baumaßnahmen wird es Schwerpunkte von Rekonstruktionen in Sommerschenburg in der Gneisenaustraße, in Gröningen im Hederslebener Weg, in Schleibnitz in der Hauptstraße und in Oschersleben in der Anderslebener Straße geben.

Vier Millionen Euro Investition

Im Bereich des Schmutzwassers liegen die Investitionsschwerpunkte bei Kanalbauarbeiten in der Ortslage von Dreileben, in Seehausen in der Ringstraße, in der Straße der Einheit in Harbke und in Oschersleben in der Neindorfer Straße. „Um den verschärften gesetzlichen Vorschriften bei der Entsorgung des Klärschlamms nachkommen zu können, werden Umbaumaßnahmen der Kläranlageneinlaufbauwerke und der Schlammentwässerung der Kläranlagen Eilsleben und Oschersleben umgesetzt. Allein in den Abwasserbereich wird der Verband im kommenden Jahr knapp vier Millionen Euro investieren“, berichtet Burkhard Kanngießer weiter.

Für die von den Bürgern angefragten erneuten Beitragserhebungen kann der TAV Börde Entwarnung geben. „Eine erneute Festsetzung von Beiträgen wird es in unserem Verband nicht geben. Das Verfahren ist im TAV Börde abgeschlossen“, bekräftigt Kanngießer.

Am Ende der Sitzung bedankte sich der Vorsitzende der Verbandsversammlung noch einmal bei Ines Becker, die als ehemalige Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Westliche Börde nun aus dem Gremium ausgeschieden ist. „Ihre kompetente Mitarbeit über Jahre hat die Arbeit des Verbandes unterstützt und voran gebracht. Es war uns ein Bedürfnis, Ines Becker in der Jahresabschlusssitzung und damit in einem würdigen Rahmen zu verabschieden“, so Kanngießer.