Seehausen l  An der von der IHK-Geschäftsstelle Salzwedel organisierten Veranstaltung nahmen mehr als 100 Unternehmer sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung teil. Unter ihnen Verkehrsminister Thomas Webel.

„Der Lückenschluss der A 14 Magdeburg-Schwerin, die A 39 Wolfsburg-Lüneburg und die Querspange B 190 n werden die Standortbedingungen in Sachsen-Anhalt und der Altmark verbessern und die Region optimal an die umgebenden Wirtschaftsregionen anbinden“, betonte der Vizepräsident der IHK Magdeburg und Vorsitzender des Regionalausschusses Altmark, Adolf Fehse. Und weiter: „Eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur sorgt nicht nur für Mobilität und Erreichbarkeit, sie beeinflusst auch unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere Wachstumschancen positiv“. Im Einklang mit der regionalen Markenkampagne „Die Altmark. Grüne Wiese mit Zukunft“ werde mit der ,Grünsten Autobahn Deutschlands‘ auch der Bekanntheitsgrad unserer Region erhöht, zeigte sich Fehse überzeugt. „Der Lückenschluss A 14 und natürlich auch die Querspange B 190 n sind unverzichtbare Impulsgeber für die Altmark. Mobilität ist Zukunft: Deshalb muss jetzt investiert werden“, forderte er auch als Geschäftsführer von WIKO Elektronische Bauelemente Klötze.

Thomas Webel betonte unter anderem: „Eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur ist Grundlage für die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung eines Landes“. Der Lückenschluss der A 14 werde Sachsen-Anhalt attraktiver machen und habe für die Landesregierung höchste Priorität. Besonders für die wirtschaftliche Entwicklung der Altmark sei die Autobahn unentbehrlich. „Ich gehe davon aus, dass ab 2020 auf der gesamten Strecke zwischen Magdeburg und Schwerin der Verkehr rollen wird“, bekräftigte der Minister. Die Realisierung des Gesamtprojektes sei auch finanziell gesichert. Einem unter anderem von Umweltschutzverbänden geforderten dreispurigen Ausbau der Bundesstraße 189 erteilte Webel eine deutliche Absage.

Der Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Sachsen-Anhalt, Stefan Korneck, machte deutlich, dass durch den Lückenschluss A 14 Magdeburg-Schwerin die Altmark als Region besser vermarktet werden könne. „Zudem muss es uns mit Blick auf den demografischen Wandel gelingen, mehr junge Menschen hier in der Altmark zu binden“, erklärte Korneck. „Dazu trägt eine sehr gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur bei.“