Seehausen l Über große Resonanz konnten sich am Sonnabend die Organisatoren des 9. Bratapfelmarktes in Seehausen freuen. Und nicht nur die. Mit ihnen auch die Markttreibenden sowie die kleinen und großen Künstler, die Leben auf die Bühne und Stimmung auf den Postplatz brachten.

Zum zweiten Mal war das Marktgelände Dreh- und Angelpunkt der Aktivitäten, in die sich auch die Einzelhändler der Hansestadt einbrachten und mit ihrer Stempelaktion gewissermaßen jetzt schon für Nachhaltigkeit bis ins neue Jahr sorgen. Dann, wenn die Weihnachtsbäume auf dem Areal der Feuerwehr verbrannt und die Preise der Weihnachtsaktion unters Volk gebracht werden.

Cheforganisatorin Ingrid Jabke war ebenso wie Bürgermeister Detlef Neumann mit dem Zuspruch aus Seehausen und der Umgebung zufrieden. Die Stadtinfo-Chefin konnte das Geschehen etwas entspannter als bei der Premiere begleiten. In diesem Jahr waren ihre Mitstreiter auf das neue Areal vorbereitet. Vieles beim Aufbauen und beim Betrieb lief routinierter als im Vorjahr. Was auf viele Mitwirkende natürlich auch zutrifft.

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Dass der Markt von vielen gestaltet und nicht an einen Veranstalter vergeben ist, macht offenbar auch einen großen Unterschied bei der Resonanz aus. Regionale Unternehmen, aber vor allem Vereine und Institutionen, die sich die Unterstützung von Sport, Nachwuchs oder gemeinnützigen Einrichtungen auf die Fahnen geschrieben haben, sorgten insbesondere bei der kulinarischen Versorgung für Vielfalt, die weit über das oft übliche Einerlei vom Gasgrill hinausging. Süßes und Deftiges waren mit Liebe gemacht. Dass das Geld oft eine gute Sache unterstützt, machte es den Gästen leichter, das Portmonee zu zücken.

Dafür, dass den vielen hunderten Besuchern nicht langweilig wurde, die vor allem zum Nachmittag und Abend auf den Postplatz strömten, war ein buntes Programm verantwortlich, bei dem die Gastgeber genauso wie beim Markttreiben auf Regionalität gesetzt hatten. Für den Auftakt sorgten nach der Begrüßung durch Detlef Neumann Mädchen und Jungen der städtischen Kindertagesstätte. Sie bekamen Verstärkung von Clown Tommy, vom Frauchchor „Joseph Haydn“, vom Männerchor und zum Ausklang von den Seehäuser Oldies. Einige Hobbykünstler, die in mehreren Ensembles aktiv sind, mussten zweimal auf die Bühne. Die meisten Auftritte bewältigte Sven Peuker, der die singenden Männer und die Bläser dirigierte, am Vormittag aber dazu noch einen Auftritt mit seinen Musikschülern unter dem Titel „Musik & Fun“ absolvierte.