Seehausen l Wenn man den morgendlichen Kurzbesuch der Osterburger Volksstimme nicht mitzählt, war der erste Termin des „frisch gebackenen“ Verbandsgemeindebürgermeisters am heutigen Montag der Belegschaft des Seehäuser Rathauses gewidmet. Womit Rüdiger Kloth, der keine Wahlversprechen machen wollte, zumindest eine Ankündigung wahr machte. Der Aulosener ist nach vielen Jahren ehrenamtlicher Kommunalpolitik hauptamtlich in der Verwaltung angekommen.

 Nicht erst seit seiner Vereidigung vor einer Woche führte er quasi ein Doppelleben, weil ihn die Leute schon als Ansprechpartner sahen, sein Dienstherr aber noch in Niedersachsen saß. Dass er morgens jetzt in die entgegengesetzte Richtung fährt, wurde ihm richtig bewusst, weil er gestern in die aufgehende Sonne fuhr und eine getönte Brille brauchte, erzählte er schmunzelnd. Im Rathaus erwartete ihn schon ein gut gefüllter und von Heike Benecke sorgfältig geführter Kalender. Der nächste offizielle Termin galt Christina Wolter, die in der Kossebauer Kindertagesstätte „Wichtelhausen“ ihr 25-jähriges Dienstjubiläum feierte. In den kommenden Tagen wird er sich nebenbei auch der Inneneinrichtung seines Büros widmen müssen, das noch sehr aufgeräumt wirkt und in dem es dank spartanischer Bestückung sogar schallt.