Osterburg l Die "Adventsmusik im Kerzenschein" hat sich im Laufe vieler Jahre dank des Engagements von Kreiskantor Friedemann Lessing zu einer schönen Tradition entwickelt – sowohl für Christen als auch für Nichtgläubige. So war die St. Nicolaikirche am Sonntag bis auf ganz wenige freie Plätze sehr gut besetzt. Dabei hatten auch viele junge Leute den Weg ins Gotteshaus gefunden. Mit einem Blick auf die Sängerinnen und Sänger sowie auf das Blockflötenensemble St. Nicolai stellten Hans-Jürgen und Marlies Ahrendt aus Erxleben fest: "Es sind auch viele Jüngere dabei, das ist erfreulich.“

Musikalische Ausführende waren der Regionalkantorei-Chor, der durch Sänger und Sängerinnen des ehemaligen Gemischten Chores Osterburg Verstärkung bekommen hatte, Lessing an der Orgel, und Leitung der Nicolai-Bläser auf der Orgelempore, Isolde Lessing Leitung des Chores und des Flöten-Ensembles. In zwei Lesungen widmete sich Pfarrerin i. R. Margaret Lipschütz der Bedeutung der Adventszeit. Bei Friedemann Lessing lag die Gesamtleitung des Konzerts.

Glockengeläut kündete in der Stadt das Konzert an. Feierliche Stimmung kam auf, als Orgelmusik und die Bläser wie mit einer Ouvertüre in Aktion traten. Flöten und Chor tönten: "Wir sagen euch an den lieben Advent“. Danach hörte man vom Chor das "Magnificat“, einen Lobgesang Marias. Die folgenden Lieder konnten vom Publikum mitgesungen werden; am Eingang war das Programm mit den Liedtexten ausgegeben worden. Außerdem waren einigen Besuchern die Lieder "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, "Wie soll ich dich empfangen“ und "O Heiland reiß die Himmel auf“ schon seit ihrer Christenlehrezeit bekannt, wie man später Gesprächen entnehmen konnte. Beeindruckend waren auch die Lieder "Von dem Wunder dieser Nacht“, "Tausend Sterne sind ein Dom“ und der bekannte Kanon "Dona nobis pacem“.

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Der Beifall am Schluss zeigte die Wirkung des Konzerts auf das Publikum. Erst nach einer Zugabe mit "Tochter Zion“ konnten sich die Akteure zurückziehen.