Osterburg l Einseitig ist die Strecke zwischen der Abfahrt Osterburg-Nord und dem Kreuzungsbereich zur Landesstraße 12 (Drüsedau/Bretsch) befahrbar. Aktuell auf der aus Osterburg kommenden rechten Fahrbahnseite der B 189. Diese ist bis auf die Bankette komplett fertig. Auf der anderen Fahrbahnseite wird ab heute die Deckschicht gefahren.

Seit Ende Juni sind die Mitarbeiter des beauftragten Unternehmens mit seinem Standort in Stendal auf der Bundesstraße in Gange: Die Fahrbahn unterzieht sich einer Sanierungskur. Die rund viereinhalb Kilometer lange Strecke wurde zunächst bis auf die Tragschicht abgefräst, um dann einen neuen Binder und die rund fünf Zentimeter dicke Asphalt-Deckschicht aufzutragen. Der Verkehr rollt aktuell von Osterburg in Richtung Norden auf der neu asphaltierten Strecke. Auf der linken Fahrbahnseite in Richtung Seehausen begannen gestern und vorgestern die vorbereitenden Maßnahmen für den obersten Belag. Dieser soll ab heute gefahren werden. Läuft alles nach Plan, könnten diese Arbeiten bis Ende der Woche erledigt sein. Was jedoch nicht bedeutet, dass die Straße anschließend gleich freigegeben wird, war vor Ort von den Fachleuten zu erfahren.

Sanierung bald beendet

Allerdings würden dann „nur“ noch wenige Arbeiten auf dem Plan stehen, die sich auf den Randstreifen neben der Fahrbahn beziehen. Unter anderem sollen die Leitpfosten gesetzt werden. Die Sanierung dieses Abschnittes, der bis kurz vor dem Kreuzungsbereich zur Landesstraße 12 reicht, könnte in der nächsten Woche beendet sein, so dass die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmer und die Mehr-Belastung für die an der Umleitungsstrecke liegenden Orte nur noch wenige Tage andauern würden.

Seit dem Start der Fahrbahnsanierung, die nach Angaben aus dem Magdeburger Verkehrsministerium rund 1,3 Millionen Euro an Kosten nach sich ziehen wird, rollt der Verkehr von Osterburg nach Seehausen halbseitig. Aus der anderen Richtung müssen die Verkehrsteilnehmer zunächst die L 12 nutzen, um über Drüsedau, Dequede und Krevese wieder auf die Bundesstraße zu fahren. Der Schwerlastverkehr wird über Orte der „Altmärkischen Höhe“ geführt.

Die Sanierungsarbeiten auf der B 189 seien problemlos vonstatten gegangen. Und sind voraussichtlich schneller als geplant beendet. Das wird auch die Einwohner in den Orten freuen, die durch den Umleitungsverkehr belastet wurden und werden.