Osterburg l Genau 30 Jahre, sechs Monate und einen Tag liegt es nach Angaben von Leiterin Karola Lashagen zurück, da wurde an der Fröbelstraße die Kinderkombination errichtet. Schon zwei Jahre später bekam die Einrichtung den Namen „Sonnenschein“ und 1991, also vor 25 Jahren, wurde sie vom DRK übernommen. Täglich wurden damals in dieser Einrichtung über 200 Kinder betreut und beachtlich sei es, dass fast alle Erzieherinnen, die heute in der Einrichtung arbeiten, auch damals schon dabei waren. Lashagen sprach von einem tollen Gefühl, wenn heute junge Eltern, die einst selbst in der Einrichtung groß wurden, ihre Kinder jetzt wieder an die Fröbelstraße bringen.

Erinnert wurde an die Baumaßnahmen, an Neubau und Abriss und an die Neueröffnung im September 2014. 81 Kinder sind es jetzt, die in modernen, freundlichen Gruppenräumen, in Bewegungs- oder Ruheräumen und auf dem Gelände all das vorfinden, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Der Dank ging an den DRK-Kreisverband, der den Erzieherinnen vor Ort immer ein Mitspracherecht gab, wenn es um Veränderungen und damit um Verbesserungen ging.

Lashagen stellte noch ein weiteres Jubiläum in das Blickfeld. Seit 25 Jahren wird unter dem „Sonnenschein“-Dach Blut gespendet. Zur ersten Aktion 1991 seien 48 Spender gekommen. Erst gab es vier, inzwischen fünf Termine jährlich, in denen Einwohner aus der Region freiwillig zur Ader gelassen werden. 11 000 Blutspender konnten so in der Einrichtung inzwischen begrüßt werden, die nach der Spende in der Cafeteria auch bestens versorgt werden.

Bilder

Viele Veränderungen

Frank Latuske, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes, erinnerte ebenfalls daran, dass es in den 30 Jahren Kindereinrichtung viele Veränderungen gegeben habe. Alle aber hätten das gleiche Ziel gehabt. Übernahme, Abriss oder Neubau, im Ergebnis sollten immer glückliche Kinder und zufriedene Eltern stehen. Im Sinne des Roten Kreuzes sei in Osterburg ein tolles Team tätig, dass in Zusammenarbeit mit engagierten Eltern einen wichtigen Beitrag bei der Erziehung der Kinder leiste. Ständiges Ziel sei es, bedarfsgerechte Angebote auf hohem Niveau vorhalten zu können. Dabei könne das DRK von einem sehr guten Verhältnis zur Kommune berichten und auf die Unterstützung vieler Eltern zurückgreifen. Die Zusammenarbeit vieler Partner helfe dabei, Probleme der Kinder zu lösen.

Klar, dass sich die Kita anlässlich des Jubiläums über Geschenke freut. Wie Blumen oder Spielzeug. Die Kreissparkasse überreichte einen Scheck in Höhe von 1500 Euro. Anschließend tauschten sich die Gäste am Büfett aus und nutzten die Gelegenheit, die moderne Einrichtung zu besichtigen.