Vereinscafé

Erfolgsgeschichte soll fortgesetzt werden

Das liebevoll und im Biedermeierstil eingerichtete Café Lämpel in Werben soll im Sommer viele Besucher anlocken.

Von Ingo Gutsche

Werben l Das von ehrenamtlichen Personen geführte Café Lämpel entwickelte sich in seiner Premieren-Saison zu einer Erfolgsgeschichte, die die Verantwortlichen natürlich in diesem Jahr fortsetzen möchten. Eigentlich sollte das in der Alten Schule eingerichtete Café wie im vorigen Jahr seine ersten Gäste zum Pfingstfest begrüßen. Coronabedingt muss der Start warten. Allerdings hat der Arbeitskreis Werbener Altstadt (AWA) bereits einen neuen Termin auserkoren.

„Wir hoffen, dass wir das Café Lämpel am ersten Wochenende im Juli eröffnen können“, betont AWA-Vorsitzender Jochen Hufschmidt, der sich noch gern an das vergangene Jahr erinnert, als die neue Einrichtung sowohl von Touristen als auch von Werbenern gut angenommen wurde. „Der Umsatz und der Gewinn haben die Erwartungen bei weitem übertroffen“, blickt er zurück. Die erste Saison bewies: Der Betrieb des Vereinscafés an dieser historischen Stätte in Nachbarschaft der mächtigen St.- Johannis-Kirche hat sich gelohnt. Die zweite Saison kann kommen. Aber Corona macht die Sache nicht einfacher. „Wir werden bis dahin ein Hygienekonzept vorlegen und hoffen, dass es dann auch genehmigt wird“, sagt Hufschmidt, der sich sicher ist, dass das Café den Werbenern und Touristen, die mit dem Rad das Elbstädtchen erkunden, fehlt.

Der Startschuss ist für Sonnabend, 4. Juli, festgelegt. Allerdings wird aktuell an der Alten Schule gewerkelt. Die Revitalisierung des 300 Jahre alten Gebäudes ist das größte Projekt des AWA. Mitte Juni sollen die Fenster geliefert und eingebaut werden. „Wenn das wirklich klappt, dann können wir den vorgesehenen Eröffnungstermin halten.“ Die verantwortlichen Personen aus dem AWA haben sich schon viele Gedanken gemacht und würden eine Eröffnung mit dem Schwerpunkt Außengastronomie bevorzugen. „Vielleicht noch einige Stände. Aber das ist noch nicht endgültig entschieden“, sagt der AWA-Vorsitzende, der sich auch gut Live-Musik an jenem Tag vorstellen kann. Übrigens wäre am 4. Juli der Biedermeier-Sommermarkt gewesen, der wegen der getroffenen Entscheidungen während der Corona-Zeit nicht stattfinden wird.