Iden l Das ist schon recht kompliziert, gibt Idens Fördervereinsvorsitzender Rainer Pempel zu. Auf engstem Raum müssen die Schüler vieles beachten. Die Kinder meisterten das Geschehen im gegenüber der Sporthalle angelegten Verkehrsgarten, der ansonsten als Parkfläche dient. Und nicht nur sie wurden geprüft, auch ihre Drahtesel.

Dafür konnte der für den Fahrradtag verantwortliche Förderverein der Grundschule Burkhard Moser vom Oldtimerstammtisch Calberwisch gewinnen, der diese tolle Aktion unterstützte. Er kontrollierte zusammen mit Fördervereinsmitglied Tobias Bünning-Kurth die Räder der Mädchen und Jungen, testete, ob das Licht, der Rücktritt oder die Bremsen ordnungsgemäß funktionieren. Anschließend gab es einen Zettel, auf dem der oder die Mängel aufgelistet wurden. Für die Eltern, die natürlich reagieren sollten. Gestern waren erst einmal die 63 Mädchen und Jungen der Einrichtung gefragt. Sie drehten ihre Runden im Verkehrsgarten, dessen Markierungen beim kürzlichen Arbeitseinsatz frisch gestrichen wurden. Gleich vier Fußgängerüberwege beinhaltet dieser Bereich. „So sind die Kinder einerseits gezwungen anzuhalten. Andererseits sind sie dann auch als Fußgänger gefordert“, so Pempel. Und da heißt es selbstverstädlich auch: Acht geben!

Vorfahrt gewähren, Einbahnstraße beachten, links einordnen beim Abbiege-Verkehr. Die Mädchen und Jungen machten ihre Sache recht ordentlich. Fünf Stationen zählten zum gestrigen Fahrradtag. Neben der TüV-Kontrolle und dem Fahren im Verkehrsgarten herrschte auch Betrieb im Hindernisparcours, wo unter anderem auf eine Wippe aufgefahren werden musste. Zu den schwierigeren Aufgaben zählte das Greifen einer auf einem Pfeiler stehenden Flasche, die einige Meter weiter wieder abgsetzt werden sollte.

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Ihre Geschicklichkeit bewiesen die Erst- bis Viertklässler auch beim Achter fahren. Zusätzlich widmeten sich die Schüler an einer weiteren Station ihren Rädern, die nach der Säuberungsaktion wieder glänzten. Dieser Tag, den die Fördervereinsmitglieder bereits zum siebten Mal organisierten, dient auch dem gegenseitigen Helfen, wie Rainer Pempel betonte. Die Älteren unterstützten die Schulanfänger bei den zu absolviertenden Aufgaben. Und Unterstützung gab es auch vom Förderverein: Dieser stellte auch einige Fahrräder und Helme.

Natürlich wiesen die Verantwortlichen auch darauf hin, dass die Radfahrer wie in Iden die zur Verfügung stehenden kombinierten Rad-Gehwege benutzen sollten. Die Fördervereinsmitglieder um Rainer Pempel bedanken sich bei allen fleißigen Helfern, auch bei denen, die im Vorfeld den Verkehrsgarten mit auf Vordermann gebracht hatten.